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3. Runde Landespokal2018/19

0:14
Datum
Spielgegner
Ergebnis
13.10.2018
SV Sturmvogel Lubmin - F.C. Hansa Rostock
0:5 (0:14)

Überzeugender Pflichtsieg: Hansa schlägt Lubmin hochverdient mit 14:0!

Nach dem erlösenden Heimsieg gegen den KSC rief für unsere Kogge am Sonnabend die Pflicht im Landespokal. Zu Gast war unser Team hierfür beim SV Sturmvogel aus dem Seebad Lubmin. Bei sommerlichen Temperaturen machten sich knapp 2.100 Zuschauer auf den Weg ins Waldstadion und sahen eine von Chef-Trainer Pavel Dotchev komplett umgekrempelte Mannschaft auf dem Rasen stehen. Insgesamt nahm unser Coach zehn Änderungen in der Aufstellung vor – lediglich Pascal Breier durfte erneut von Beginn an im Sturmzentrum wirbeln.

Kaum hatte Schiedsrichter Florian Bauer die Partie angepfiffen, zappelte der Ball schon im Netz der gastgebenden Lubminer. Pascal Breier, der die Kapitänsbinde von Oliver Hüsing tragen durfte, hatte sich etwas Platz verschafft und mit einem strammen Schuss für die frühe Führung gesorgt. Danach ließ unsere Kogge das Spiel zunächst etwas ruhiger angehen und die Spieler des SV Sturmvogel ein wenig laufen.

Nachdem bis Mitte der ersten Halbzeit nicht mehr viel passierte, konterte Hansa in der 25. Spielminute blitzschnell und verdoppelte die Führung. Dabei bediente Jonas Hildebrandt Mitspieler Del-Angelo Williams mustergültig im Strafraum, sodass dieser nur noch zum 2:0 einschieben musste. Nur vier Minuten später hämmerte Breier den Ball dann aus 20 Metern Torentfernung ins linke untere Eck und sorgte spätestens nach einer halben Stunde für klare Verhältnisse!

Angetrieben vom agilen Mirnes Pepic und dem allgemein gut funktionierenden Mannschaftsverbund schraubte Williams das Ergebnis zehn Minuten vor dem Pausenpfiff weiter in die Höhe. Mit einer Kopie des vorherigen Treffers bescherte er sich zudem ebenfalls einen Doppelpack, nachdem er kraftvoll vom rechten Strafraumeck abgezogen hatte. Und der Neuzugang aus Stadtallendorf wollte es vor dem Pausenpfiff nochmal wissen und traf Minuten später zum 5:0 für die Kogge! Wieder zog er circa 20 Metern ab, wieder hatte Keeper Kluge keine Möglichkeit den Einschlag zu verhindern. Kurz danach ging es für beide Teams zunächst in die Kabinen!

Nach einer überzeugenden ersten Halbzeit sah Pavel Dotchev nur auf einer Position Bedarf zum Wechseln und brachte Merveille Biankadi für Pascal Breier in die Partie, der sofort für offensive Akzente sorgte. In der 51. Minute wurden seine Bemühungen dann direkt mit einem Tor belohnt, nachdem er von Mirnes Pepic mit einem wunderbaren Steilpass freigespielt wurde und nur noch zum 6:0 einschieben musste.

Wenig später legte Williams nochmal einen Treffer drauf und erzielte nach schöner Flanke per Kopf das 7:0 für die Kogge. Kurz davor durfte sich auch Keeper Alexander Sebald auszeichnen, der Lubmins Rico Kusch beim ersten wirklichen Angriff des SV Sturmvogel den Ball vom Fuß nehmen konnte. Insgesamt standen die Gastgeber nach dem Seitenwechsel aber noch defensiver als noch in den ersten 45 Minuten, die zweistelligen Gegentore sollten unbedingt verhindert werden.

In der 67. Spielminute zeigte Schiri Bauer dann auf den Punkt! Merveille Biankadi war von seinem Gegenspieler im Strafraum unsanft zu Fall gebracht worden und schnappte sich entschlossen den Ball. Ein Blick in Richtung Keeper Kluge, ein strammer Schuss ins linke Eck – 8:0 für den FCH! Und unsere Nummer 17 hatte noch lange nicht genug: Nur fünf Minuten später konnte er Lubmins Torhüter umkurven und zum nächsten Treffer einschieben. Der zweistellige Sieg war trotz der Gegenwehr der Heimmannschaft nun in greifbarer Nähe!

Zehn Minuten vor dem Ende konnte Willi Evseev dann tatsächlich noch das 10:0 drauflegen! Nach schöner Flanke von Johann Berger brauchte der wieder genesene Offensivmann nur noch einnicken. Je länger das Spiel dauerte, desto torhungriger wurde unsere Mannschaft nochmal. Dabei waren die Treffer nicht mehr so spektakulär wie noch in Halbzeit eins, doch die sich ähnelnden Kombinationen waren für jeden Zuschauer schön anzusehen. Erst wurde Donkor im Strafraum freigespielt und schnürte ebenfalls den Doppelpack, dann trafen Berger und Biankadi jeweils aus spitzem Winkel.

Den Schlusspunkt setzte drei Minuten vor dem Ende erneut Del-Angelo Williams, der artistisch zum 14:0-Endstand traf und damit auch das Ergebnis vom letzten Aufeinandertreffen beider Teams übertrumpfte. Durch den Sieg zieht unsere Kogge ins Achtelfinale des Lübzer Pils Cups ein, das bereits am Montag ausgelost wird.

SV Sturmvogel Lubmin - F.C. Hansa Rostock 0:14 (0:5)

Tore: Williams (5), Biankadi (3), Breier (2), Donkor (2), Evseev, Berger

F.C. Hansa Rostock: Sebald - Berger, Bischoff, Reinthaler, Scherff - Evseev, Hildebrandt, Pepic (62. Wannenwetsch), Donkor - Williams, Breier (46. Biankadi)

SV Sturmvogel Lubmin: Kluge - Scheibel, Scheffler, Krüger, Scheibel, Linde, Nowitzki, Röder, Steve, Kusch, Thimm

SV Sturmvogel Lubmin auf Formsuche

Nach dem erlösenden 1:0-Heimsieg gegen den Karlsruher SC ist unsere Kogge zurück in der Spur, hat trotz der Länderspielpause aber nur ein paar Tage Zeit zum Verschnaufen. Am Sonnabend gastiert der F.C. Hansa um 14 Uhr im Waldstadion des SV Sturmvogel Lubmin, wo das Team von Chef-Trainer Pavel Dotchev die nächste Pflichtaufgabe im Lübzer Pils Cup bewältigen will.

Schon die zweite Ziehung ließ die Verantwortlichen der Lubminer jubeln, die dem Achtligisten das große Los bescherte. „Wir sind happy, solch einen attraktiven Gegner zugelost bekommen zu haben“, freute sich Vereinschef Jürgen Ramthun über die Ansetzung. Erarbeitet haben sich die Kicker aus dem Seebad diesen Höhepunkt mit zwei umkämpften Siegen gegen den HFC Greifswald und die SG Karlsburg/Züssow. Beim 2:1-Erfolg gegen die höherklassige Sportgemeinschaft avancierte Mittelfeldspieler Danny Martens durch zwei Tore zum Pokalhelden.

In der Liga läuft es für die Sturmvögel dagegen eher bescheiden. Von acht Partien wurden bisher lediglich zwei gewonnen, die restlichen sechs gingen allesamt verloren. Aktuell ist das Team von Trainer Sven Berkenhagen seit vier Spielen auf der Suche nach einem Erfolg, nachdem es am vergangenen Wochenende auch gegen den FC Insel Usedom eine Niederlage setzte. Die Formschwäche ließ den Sportverein nun bis auf den ersten Abstiegsrang abrutschen.

Die bisher letzte Begegnung beider Mannschaften liegt bereits neun Jahre zurück. Damals konnte unsere Kogge vor 2.100 Zuschauern im Waldstadion einen 13:0-Testspielsieg einfahren. Trotz der Formschwäche gibt sich Lubmins Co-Trainer Karsten Schuldt im Hinblick auf die Partie, die für ihn selbst ein persönliches Highlight darstellt, aber kämpferisch: „Solch eine hohe Niederlage wollen wir auf jeden Fall vermeiden!“

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