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30. Spieltag2018/19

1:1
Datum
Spielgegner
Ergebnis
22.03.2019
Fortuna Köln - VfR Aalen
1:1 (0:0)
23.03.2019
Carl Zeiss Jena - KFC Uerdingen 05
0:0 (0:0)
23.03.2019
TSV 1860 München - SV Meppen
1:0 (1:0)
23.03.2019
Sonnenhof Großaspach - Würzburger Kickers
2:1 (0:0)
23.03.2019
Preußen Münster - SpVgg Unterhaching
3:0 (1:0)
23.03.2019
Hallescher FC - SV Wehen Wiesbaden
1:4 (0:2)
23.03.2019
Karlsruher SC - F.C. Hansa Rostock
1:1 (1:0)
24.03.2019
1. FC Kaiserslautern - VfL Osnabrück
1:3 (0:2)
24.03.2019
Sportfreunde Lotte - Eintracht Braunschweig
0:1 (0:0)
25.03.2019
FSV Zwickau - Energie Cottbus
-:- (-:-)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
VfL Osnabrück
30
17
10
3
45:22
+23
61
2
Karlsruher SC
30
15
10
5
47:30
+17
55
3
SV Wehen Wiesbaden
30
16
4
10
57:40
+17
52
4
Hallescher FC
30
14
7
9
35:29
+6
49
5
TSV 1860 München
30
11
10
9
42:33
+9
43
6
Hansa Rostock
30
11
9
10
36:39
-3
42
7
Würzburger Kickers
30
11
8
11
43:36
+7
41
8
Preußen Münster
30
12
5
13
37:36
+1
41
9
1. FC Kaiserslautern
30
10
11
9
36:39
-3
41
10
KFC Uerdingen 05
30
12
5
13
33:43
-10
41
11
SpVgg Unterhaching
30
9
13
8
45:34
+11
40
12
SV Meppen
30
11
6
13
39:40
-1
39
13
Sportfreunde Lotte
30
8
12
10
27:32
-5
36
14
Fortuna Köln
30
9
9
12
30:47
-17
36
15
Eintracht Braunschweig
30
8
11
11
36:45
-9
35
16
FSV Zwickau
29
8
10
11
32:33
-1
34
17
Sonnenhof Großaspach
30
6
16
8
26:30
-4
34
18
Energie Cottbus
29
8
7
14
35:45
-10
31
19
Carl Zeiss Jena
30
5
12
13
31:49
-18
27
20
VfR Aalen
30
5
11
14
37:47
-10
26

1:1 im Wildpark – Starke zweite Hälfte bringt Punktgewinn

Mit einer dünnen Personaldecke ging es für den F.C. Hansa am 30. Spieltag in den Karlsruher Wildpark. Gegen den starken Tabellenzweiten war Hansa-Trainer Jens Härtel zu zwei Veränderungen gezwungen und bot Hilßner für Soukou sowie Cros für Riedel auf. Trotz der Personalsorgen wollte die Kogge wie schon in den vergangenen Auswärtspartien effektiv auftreten, um gegen den KSC zu bestehen.

Hansa begann mit viel Spielkontrolle und hatte in den Anfangsminuten oft den Ball am Fuß - die Hausherren zeigten sich zunächst etwas abwartend. Und auch die erste gefährlich Aktion gehörte dem FCH: Maximilian Ahlschwede lief von hinten bis zum KSC-Schlussmann Uphoff durch und wurde beinahe belohnt, doch der Keeper bekam die Situation gerade noch gelöst. Einen Augenblick später rauschte Scherffs Abschluss nach einer Biankadi-Flanke nur knapp am Kasten vorbei.

Die Gastgeber näherten sich in der 17. Spielminute so richtig durch Top-Stürmer Pourie an - da fehlte nicht viel. Fünf Minuten später schlug der Tabellenzweite dann zu. Nach einer Wanitzek-Ecke löste sich Pisot von Rieble und ließ Gelios im Rostocker Tor keine Chance - 1:0 für den Karlsruher SC.

Der KSC blieb nun dran, erhöhte den Druck und ließ Hansa wenig Luft zum Atmen. Marvin Pourie hatte die nächste Großchance, doch Gelios parierte glänzend. Seine Vorderleute hatten in dieser Phase so einiges zu tun und mussten sich erst einmal wieder in die Partie arbeiten. Denn offensiv lief nur wenig zusammen. Beim badischen Gegner ging hingegen immer mal wieder etwas nach einem ruhenden Ball, die allesamt von Marvin Wanitzek getreten wurden.

Kurz vor dem Pausenpfiff dann aber doch noch einmal der F.C. Hansa mit einer guten Umschaltsituation: Maximilian Ahlschwede hatte letztlich das Auge für Biankadi, der Benjamin Uphoff zur letzten Parade der ersten Hälfte zwang.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs brachte Jens Härtel mit Amaury Bischoff für Guillaume Cros eine frischen Mann auf das Feld, wodurch die Kogge nun mit einer Fünferkette gegen den Ball agierte. Wie schon im ersten Spielabschnitt übernahm Hansa das Spielgeschehen in den ersten Minuten und versuchte, den knappen Rückstand zu egalisieren. Und nach 55 Minuten bekam der FCH die große Gelegenheit zum Ausgleich: Oliver Hüsing machte eine Hereingabe noch einmal scharf und fand Merveille Biankadi, der jedoch aus kürzester Distanz nur Benjamin Uphoff anschoss.

Auf der Gegenseite zum ersten Mal der KSC nach dem Seitenwechsel: Sararer steckte für Pourie durch, der allein auf Gelios umkurvte und plötzlich fiel. Das Schiedsrichterteam entschied Freistoß und Gelb für Gelios, doch Pourie fiel schon bevor der Hansa-Keeper überhaupt zur Stelle war. Der anschließende Standard brachte allerdings keine Gefahr.

Hansa ließ sich davon nicht beunruhigen und belohnte sich nach einer guten Stunde. Der eingewechselte Bischoff brachte den Ball auf den kurzen Pfosten, wo Tanju Öztürk verlängerte und im Fünfmeterraum Lukas Scherff fand, der nur noch einköpfen musste. Kurz darauf der zweite Wechsel bei den Rostockern - Williams kam für Hilßner.

Jetzt schnupperte Hansa sogar an der Führung. Öztürk probierte es einfach mal aus 20 Metern - Uphoff konnte den Ball gerade so um den Pfosten lenken. Die Kogge glaubte an ihre Chance und spielte immer wieder munter nach vorne. Und dabei ließ das Team wenig zu. Biankadi und Ahlschwede hatte die Führung auf dem Fuß, aber der Lohn für eine gute zweite Rostocker Hälfte blieb aus.

Am Ende nahm die Härtel-Elf einen verdienten Punkt aus Karlsruhe mit und blieb damit im fünften Spiel in Folge ohne Niederlage. Durch das Remis schiebt sich die Kogge an den Würzburger Kickers vorbei und belegt nun Tabellenplatz sechs.

Karlsruher SC - F.C. Hansa Rostock 1:1 (1:0)

Torfolge: 1:0 Pisot (22.), 1:1 Scherff (61.)

Karlsruher SC: Uphoff – Thiede, Gordon, Pisot, Roßbach – Stiefler, Wanitzek, Kobald, Sararer (70. Camoglu) – Fink, Pourie

F.C. Hansa Rostock: Gelios – Ahlschwede, Hüsing, Rieble, Cros (46. Bischoff) – Biankadi (90. Hildebrandt), Wannenwetsch, Öztürk, Scherff – Pepic – Hilßner (64. Williams)

Gegnerporträt: Aufstiegsanwärter Karlsruhe ließ zuletzt Federn

Wenn unsere Kogge am Sonnabend (14 Uhr) beim Karlsruher SC gastiert, erwartet die Elf von Trainer Jens Härtel eine Portion Ungewissheit. Zum einen, weil einige Stammkräfte fehlen werden, zum anderen, weil der Kontrahent zuletzt inkonstante Ergebnisse aufwies.

"Wir haben einen breiten Kader und werden die Ausfälle kompensieren", sagte Jens Härtel auf der Pressekonferenz vor dem Spiel angesprochen auf die aktuelle Personallage. Der Übungsleiter muss nicht nur auf das Stammspieler-Trio Breier (Oberschenkel), Riedel (Gelbsperre) und Soukou (Länderspiel) verzichten, auch Bülow (Gehirnerschütterung), Rankovic (grippaler Infekt) und Max Reinthaler (Wade) waren unter der Woche angeschlagen. Welche Spieler er auf den Rasen schickt, wollte sich der 49-Jährige zwar nicht entlocken lassen, ließ aber durchblicken, dass auch taktische Änderungen eine Rolle spielen werden.

Die Grundordnung ist natürlich auch vom Gegner abhängig. Der Karlsruher SC ist ein echter Aufstiegsanwärter, rangiert auf Platz 2 der Tabelle und hat bereits fünf Zähler Vorsprung auf den Relegationsrang. Doch die Badener ließen zuletzt auch Federn: Der KSC gewann nur vier der vergangenen zehn Spiele, teilte sich mit Braunschweig, Jena, Zwickau und Lotte die Punkte. Vor heimischem Publikum verlor die Mannschaft von Trainer Alois Schwartz gegen Kaiserslauten (0:1) und Aalen (0:3). Vor allem gegen vermeintlich schwächere Gegner tat sich Karlsruhe also schwer – anderseits ging der Tabellenzweite gegen Osnabrück, Uerdingen und Cottbus zuletzt als Sieger vom Platz und holte drei Siege aus vier Spielen. Ob der KSC die Kurve gekriegt hat, wird sich am Sonnabend im Wildparkstadion zeigen.

Unbestritten hingegen ist die Offensivqualität: Marvin Pourié (15 Tore, 3 Vorlagen) und der Drittliga-Goalgetter Anton Fink (12 Tore, 8 Vorlagen) wirbeln die Abwehrreihen der 3. Liga durcheinander und sind die offensive Lebensversicherung. Aber auch unsere Kogge muss sich angesichts der Formkurve nicht verstecken: Nur eins der letzten sieben Ligaspiele ging verloren, zudem stehen drei hintereinander gewonnene Partien in der Fremde zu Buche. Die Zuschauer dürfen sicher eine spannende Partie auf Augenhöhe erwarten.

  • PK vor dem 30. Spieltag
  • Interviews nach dem 30. Spieltag
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