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30. Spieltag2020/21

0:0
Datum
Spielgegner
Ergebnis
03.04.2021
FC Bayern München II - VfB Lübeck
2:3 (1:1)
03.04.2021
SV Waldhof Mannheim - FSV Zwickau
1:0 (0:0)
03.04.2021
1. FC Kaiserslautern - Hallescher FC
3:1 (1:0)
03.04.2021
KFC Uerdingen 05 - TSV 1860 München
1:3 (0:3)
03.04.2021
1. FC Magdeburg - FC Ingolstadt 04
2:0 (1:0)
03.04.2021
SC Verl - MSV Duisburg
1:2 (0:1)
03.04.2021
SV Wehen Wiesbaden - 1. FC Saarbrücken
2:2 (0:0)
04.04.2021
Türkgücü München - SV Meppen
2:0 (2:0)
04.04.2021
Dynamo Dresden - F.C. Hansa Rostock
0:0 (0:0)
05.04.2021
Viktoria Köln - SpVgg Unterhaching
1:1 (0:1)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
Dynamo Dresden
31
18
5
8
51:26
+25
59
2
Hansa Rostock
31
17
7
7
44:28
+16
58
3
FC Ingolstadt 04
31
17
7
7
43:34
+9
58
4
TSV 1860 München
31
15
9
7
57:28
+29
54
5
1. FC Saarbrücken
31
13
10
8
54:44
+10
49
6
SC Verl
31
12
9
10
57:49
+8
45
7
SV Wehen Wiesbaden
30
12
9
9
48:43
+5
45
8
Türkgücü München
31
11
10
10
40:40
0
43
9
Viktoria Köln
31
12
7
12
42:49
-7
43
10
FSV Zwickau
31
11
8
12
39:40
-1
41
11
SV Waldhof Mannheim
31
9
12
10
40:43
-3
39
12
Hallescher FC
31
10
9
12
36:51
-15
39
13
MSV Duisburg
31
10
8
13
41:52
-11
38
14
1. FC Magdeburg
31
10
7
14
32:40
-8
37
15
KFC Uerdingen 05
31
9
9
13
32:39
-7
36
16
SV Meppen
30
11
3
16
32:48
-16
36
17
FC Bayern München II
31
8
10
13
41:45
-4
34
18
1. FC Kaiserslautern
31
5
16
10
32:39
-7
31
19
VfB Lübeck
31
7
9
15
34:46
-12
30
20
SpVgg Unterhaching
31
8
4
19
35:46
-11
28

Viel Kampf, keine Tore: Hansa und Dresden trennen sich mit 0:0 im Spitzenspiel

Am 30. Spieltag gastierte unser F.C. Hansa zum Ost-Duell beim Tabellenführer aus Dresden. Im Rudolf-Harbig-Stadion schenkten sich beide Mannschaften nichts – während es in den Zweikämpfen intensiv zur Sache ging, wurde es vor den Toren jedoch nur selten gefährlich. Der Gastgeber aus Dresden konnte im ersten Durchgang ein Chancenplus verbuchen, nach der Halbzeit war unsere Kogge besser im Spiel. Unter dem Strich stand ein leistungsgerechtes Remis.

Im Vergleich zum 1:0-Heimsieg gegen den Halleschen FC veränderte Chef-Trainer Jens Härtel die Anfangself unserer Kogge auf drei Positionen: Neidhart und Riedel kehrten in die Abwehrkette zurück und begannen für Scherff und Sonnenberg, zudem rückte Jan Löhmannsröben für Björn Rother auf die Position im defensiven Mittelfeld.

Die Anfangsphase gehörte der Heimmannschaft, Dynamo konnte etwas mehr Ballbesitz für sich verbuchen und tauchte nach einem langen Einwurf von Mai das erste Mal im Strafraum auf – Ehlers Kopfball stellte Kolke aber vor keine Probleme (5.). Auf der Gegenseite sorgte ebenfalls ein Kopfball für ein erstes Lebenszeichen unserer Hanseaten, Löhmannsröben war nach Freistoß von Bahn zur Stelle, platzierte den Ball aber nicht genau genug (16.). Insgesamt war das Spiel von viel Einsatz geprägt, immer wieder krachte es in den Zweikämpfen, spielerische Highlights blieben - im Gegensatz zu einigen Spielunterbrechungen - die Ausnahme. In der 22. Minute wurde es das erste Mal richtig gefährlich und wieder war ein Standard der Ausgangspunkt: Roßbach kam nach Freistoß von Rhein im Fünfmeterraum frei zum Kopfball, brachte aber nicht genug Druck hinter die Kugel und konnte Broll nicht überwinden. Danach war Dynamo wieder am Zug und vergab die Großchance zur Führung: Nach einer Flanke von Stark legte Daferner im Strafraum per Kopf quer, doch Hosiner köpfte das Spielgerät aus spitzem Winkel am leeren Tor vorbei – die beste Chance des ersten Durchgangs (29.). Kurz vor dem Pausenpfiff sorgte Stark mit einem Schuss von der Strafraumgrenze nochmals für Gefahr, doch Kolke konnte den Ball im Nachfassen sichern (40.). Nach einer von Kampf geprägten ersten Halbzeit ging es wenig später torlos in die Pause.

Hansa kam mit mehr Offensivschwung aus der Kabine und setzte die Heimmannschaft direkt ordentlich unter Druck: Verhoek behauptete einen hohen Ball in den Strafraum und setzte Bahn in Szene. Der Schuss unserer Nummer 8 wurde gegen die Laufrichtung von Torhüter Broll abgefälscht, doch dieser bewahrte den Tabellenführer mit einem starken Reflex vor dem Rückstand (48.). Mit dem nächsten Angriff ließ Neidhart seinen Gegenspieler sehenswert per Hackentrick aussteigen und brachte den Ball scharf in die Mitte, doch auch Verhoek scheiterte aus kurzer Distanz an Broll (51.). Und weiter warf die Kogge den Vorwärtsgang ein: Omladic setzte Verhoek mit einem Pass in die Tiefe in Szene, doch Dynamo-Kapitän Mai verhinderte mit einer risikoreichen Grätsche in höchster Not den Einschlag (63.). Danach verflachte das Spielgeschehen wieder und es bot sich ein ähnliches Bild wie schon im ersten Durchgang, vieles spielte sich im Mittelfeld ab. Hansa stand insbesondere in der Defensive sicher und legte einen disziplinierten Auftritt hin, die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski kam in der zweiten Halbzeit zu keiner nennenswerten Torchance. Kurz vor Schluss sorgte Löhmannsröben nach Kopfballablage von Verhoek mit einem Hackenschuss noch einmal für einen Aufreger, doch auch dieses Mal fand der Ball nicht den Weg ins Tor, sondern ging knapp daneben (83.). Mehr passierte im Anschluss nicht, es blieb beim unter dem Strich leistungsgerechten 0:0.

SG Dynamo Dresden – F.C. Hansa Rostock 0:0 (0:0)

Tore: -

SG Dynamo Dresden: Broll – Ehlers, Mai, Knipping – Königsdörffer, Stark, Mörschel (85. Kade), Will, Meier – Daferner (85. Stor), Hosiner (66. Sohm)

F.C. Hansa Rostock: Kolke – Neidhart, Riedel (78. Sonnenberg), Roßbach, Schwede – Bahn, Löhmannsröben, Rhein (88. Daedlow) – Farrona Pulido (46. Omladic), Verhoek (90. +1 Lauberbach), Breier (78. Scherff)

Dynamo Dresden und die Mission direkter Wiederaufstieg

Nach der zweiwöchigen Länderspielpause und dem erfolgreichen Testspiel gegen den VfB Lübeck geht es für unseren F.C. Hansa Rostock am kommenden Sonntag (14 Uhr) in die Schlussphase der 3. Liga. Am 30. Spieltag steht der Kampf um die Tabellenspitze beim Ost-Klassiker an: Der FCH gastiert im Rudolf-Harbig-Stadion bei der SG Dynamo Dresden.

Der achtmalige DDR-Meister blickt auf eine lange, erfolgreiche Zeit zurück und hat sich in der Vergangenheit mit insgesamt 98 Spielen im UEFA-Europapokal auch über die Grenzen hinaus einen Namen gemacht. Seit 2004 pendelte Dynamo zuletzt immer wieder zwischen der zweit- und der dritthöchsten deutschen Spielklasse. Nach vier Spielzeiten in der 2. Bundesliga musste die SGD im vergangenen Sommer wieder den Gang in die Drittklassigkeit antreten. In der Spielzeit 2019/20 stiegen die Sachsen als Tabellenletzter in die 3. Liga ab – Trainer Markus Kauczinski erhielt dennoch das Vertrauen für die Drittliga-Saison.

Dem Vertrauen wurde Kauczinski in der bisherigen Saison auch gerecht: Dynamo Dresden grüßt, mit einem Punkt Vorsprung auf die Verfolger Ingolstadt und unseren F.C. Hansa Rostock, aktuell von der Tabellenspitze. In den 29 Spielen der aktuellen Drittliga-Saison gab es für die SGD 18 Siege, vier Unentschieden und sieben Niederlagen. Folglich stehen 58 Zähler auf dem Punktekonto der Sachsen. Von den 58 Punkten konnten 20 Zähler aus den zehn absolvierten Rückrundenspielen geholt werden. Zuletzt musste man jedoch eine 0:1-Pleite gegen den TSV 1860 München verkraften.

Dass Dynamo derzeit auf dem 1. Tabellenplatz steht, ist nicht verwunderlich: Die SGD stellt bislang die beste Defensive und die zweitbeste Offensive der Liga. Die Verteidigung um Kapitän Sebastian Mai ließ bislang nur 24 Gegentore zu. Auch Schlussmann Kevin Broll trägt zu dieser Statistik viel bei: Mit zwölf Partien zu Null verbucht der 25-Jährige die meisten Spiele mit weißer Weste unter allen Torhütern der 3. Liga. Offensiv sieht es ähnlich stark aus: 51 Tore netzten die Dresdner den anderen Drittliga-Mannschaften ein. Besonders treffsicher ist dabei die Doppelspitze in Persona Christoph Daferner und Philipp Hosiner: Daferner traf in der aktuellen Saison zehn Mal und kann insgesamt 17 Scorerpunkte aufweisen, Hosiner erzielte bislang neun Treffer und verbucht 16 Scorerpunkte.

Am Sonntag steht nun die bereits 64. Begegnung im Ost-Klassiker an. Ligaübergreifend hat die SGD dabei die Nase vorne: Dynamo gewann 26 Duelle, unser F.C. Hansa konnte 16 Spiele für sich entscheiden und 21 Partien endeten in einem Unentschieden. In der 3. Liga trafen beide Vereine siebenmal aufeinander: Dynamo siegte viermal, unser FCH einmal und in zwei Partien teilte man sich die Punkte. Dazu konnte Hansa keinen der vergangenen sieben Vergleiche gegen Dynamo für sich entscheiden, auch in der Hinrunde verlor man im heimischen Ostseestadion mit 1:3. Serien sind aber bekanntlich da, um gebrochen zu werden.

  • PK vor dem 30. Spieltag
  • PK nach dem 30. Spieltag
  • sunmakersunmaker