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31. Spieltag2018/19

F.C. Hansa Rostock
3:1
FSV Zwickau
Datum
Spielgegner
Ergebnis
29.03.2019
KFC Uerdingen 05 - 1. FC Kaiserslautern
2:4 (1:2)
30.03.2019
SpVgg Unterhaching - Hallescher FC
0:0 (0:0)
30.03.2019
Würzburger Kickers - Preußen Münster
3:2 (1:0)
30.03.2019
SV Meppen - Sonnenhof Großaspach
2:1 (0:1)
30.03.2019
Eintracht Braunschweig - TSV 1860 München
1:1 (0:0)
30.03.2019
Energie Cottbus - Fortuna Köln
4:3 (2:2)
30.03.2019
F.C. Hansa Rostock - FSV Zwickau
3:1 (2:0)
31.03.2019
VfR Aalen - Carl Zeiss Jena
1:1 (1:1)
31.03.2019
SV Wehen Wiesbaden - Karlsruher SC
2:0 (0:0)
01.04.2019
VfL Osnabrück - Sportfreunde Lotte
1:0 (0:0)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
VfL Osnabrück
38
22
10
6
56:31
+25
76
2
Karlsruher SC
38
20
11
7
64:38
+26
71
3
SV Wehen Wiesbaden
38
22
4
12
71:47
+24
70
4
Hallescher FC
38
19
9
10
47:34
+13
66
5
Würzburger Kickers
38
16
9
13
56:45
+11
57
6
Hansa Rostock
38
14
13
11
47:46
+1
55
7
FSV Zwickau
38
14
10
14
49:47
+2
52
8
Preußen Münster
38
15
7
16
48:50
-2
52
9
1. FC Kaiserslautern
38
13
12
13
49:51
-2
51
10
SpVgg Unterhaching
38
11
15
12
53:46
+7
48
11
KFC Uerdingen 05
38
14
6
18
47:62
-15
48
12
TSV 1860 München
38
12
11
15
48:52
-4
47
13
SV Meppen
38
13
8
17
48:53
-5
47
14
Carl Zeiss Jena
38
11
13
14
48:57
-9
46
15
Sonnenhof Großaspach
38
9
18
11
38:39
-1
45
16
Eintracht Braunschweig
38
10
15
13
48:54
-6
45
17
Energie Cottbus
38
12
9
17
51:58
-7
45
18
Sportfreunde Lotte
38
9
13
16
31:46
-15
40
19
Fortuna Köln
38
9
12
17
38:64
-26
39
20
VfR Aalen
38
6
13
19
45:62
-17
31

One-Man-Show im Ostseestadion: Drei Biankadi-Tore ebnen ungefährdeten Heimsieg

Hansa kann es auch noch vor heimischem Publikum! Dank eines überragend aufgelegten Merveille Biankadi und einer geschlossenen Mannschaftsleistung bezwingt die Kogge den FSV Zwickau mit 3:1. Knackpunkt der Partie war nach zwei frühen Rostocker Treffern die starke Reaktion auf den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Sachsen, der binnen einer Minute egalisiert werden konnte.

Gleich auf drei Positionen veränderte Jens Härtel seine Startformation im Vergleich zum Unentschieden beim KSC. Dabei erwischte es neben dem angeschlagenen Nico Rieble auch Stefan Wannenwetsch und Guillaume Cros, letzterer fand sich gar nicht erst im 18-Mann-Kader wieder. Ersetzt wurden die drei durch Julian Riedel, Rückkehrer Cebio Soukou und den zuletzt stark aufspielenden Amaury Bischoff.

Eingeleitet von einer atemberaubenden Choreographie der Südtribüne, legte die Kogge einmal mehr rasant los – scheiterte aber am Aluminium. Marcel Hilßner war auf rechts steil geschickt worden und in den Strafraum eingedrungen, sah sich bei seinem Versuch aber im Pech. Der Gast aus Zwickau war ebenfalls direkt gut in der Partie und näherte sich kurz darauf durch König und Lauberbach erstmals dem Tor des FCH an.

In Spielminute 14 sollte das Leder dann bereits zum zweiten Mal das Aluminium küssen, trotzdem brach das Ostseestadion Sekunden später in kollektivem Jubel aus. Nach starker Ablage von Soukou hatte Hüsing einen Gewaltschuss aus 20 Metern Torentfernung an den linken Pfosten gesetzt, von wo aus der Ball direkt vor die Füße des bereitstehenden Merveille Biankadi fiel, der mühelos zum 1:0 einschob.

Im Anschluss an die Führung geschah neun Minuten lang sehr wenig – dann setzte Biankadi zum zweiten Streich an. Von Lukas Scherffs perfekter Flanke mustergültig bedient, schraubte sich unser Mittelfeldmann im Strafraum am höchsten und erwischte Ex-Hansa-Keeper Brinkies mit seinem Kopfball auf dem falschen Bein. 2:0 nach gerade einmal 23 Spielminuten – die knapp 14.185 Hansa-Fans hätten sich den Nachmittag bis hierhin wohl kaum besser erträumen können.

Wie schon nach Tor eins passierte daraufhin aber erneut erstaunlich wenig. Während der F.C. Hansa das Spiel kontrollierte und die Führung geschickt verwaltete, versuchten die Zwickauer irgendwie einen Fuß in die Tür zu bekommen. Zumindest in der ersten Hälfte sollte daraus aber nichts mehr werden, da die Schlussphase bis auf eine Biankadi-Großchance keine weiteren Höhepunkte zu bieten hatte.

Direkt nach Wiederanpfiff prüften Soukou und Pepic Schlussmann Brinkies jeweils mit einem Versuch aus der Distanz, auf der gegenüberliegenden Seite konnte der FSV in Person von Kartalis eine erste Duftmarke setzen. Derweil musste Innenverteidiger Julian Riedel das Feld aufgrund einer Blessur schon in der 50. Minute wieder verlassen, für ihn rückte Hildebrandt in die Fünferkette.

Nach dem schnellen Start flachte die Partie gegen Mitte des zweiten Durchgangs deutlich ab. Beide Teams kamen in dieser Phase kaum noch Torraum- oder Strafraumszenen, dafür sammelten gerade die Mittelfeldspieler zahlreiche Ballkontakte. Mitten in die Ruhe hinein durften die Sachsen urplötzlich jubeln: Der gebürtige Teterower René Lange hatte per Standard Mitspieler Frick gefunden, der unbedrängt zum Anschlusstreffer abschloss.

Sollte nun doch noch einmal das große Zittern beginnen? Mitnichten! Vom Anstoß weg blieb die Kogge in Ballbesitz, am Ende einer langen Ballstafette war es schließlich Mirnes Pepic, der einen perfekt getimten Steilpass auf den einlaufenden Biankadi auspackte. Dieser lief allein auf Brinkies zu und konnte mit dem 3:1 für die so wichtige Antwort sorgen!

Und Biankadi war kaum zu stoppen! Mit viel Übersicht leitete er fünf Minuten darauf einen mustergültigen Konter ein, den Scherff etwas zu überhastet jedoch nicht mit einem weiteren Treffer krönen konnte. Kurz vor Schluss blieb das 22-jährige Eigengewächs aus spitzem Winkel erneut glücklos - für den Gast aus Zwickau sollte die schnelle Antwort hingegen den kompletten Knock-Out bedeuten. Schlussendlich blieb es so beim verdienten Erfolg für die Kogge.

F.C. Hansa Rostock – FSV Zwickau 3:1 (2:0)

Tore: 1:0 Biankadi (14.), 2:0 Biankadi (23.), 2:1 Frick (68.), 3:1 Biankadi (69.)

F.C. Hansa Rostock: Gelios – Ahlschwede (85. Rankovic), Hüsing, Bischoff, Riedel (50. Hildebrandt), Rieble – Hilßner (59. Wannenwetsch), Öztürk, Pepic, Biankadi – Soukou

FSV Zwickau: Brinkies – Antonitsch, Barylla, Gaul – Schröter, Reinhardt, Könnecke (46. Lange), Frick, Kartalis (63. Miatke) – König, Lauberbach (63. Bonga)

FSV Zwickau mit Licht und Schatten

Dank einer deutlichen Leistungssteigerung in Hälfte zwei entführte unsere Kogge am vergangenen Wochenende einen Zähler aus Karlsruhe und ist durch das Remis seit mittlerweile fünf Ligaspielen ungeschlagen. Gerade auswärts wusste der FCH zuletzt stets zu überzeugen – vor heimischem Publikum wird es hingegen so langsam Zeit für den nächsten Dreier. Im Spiel gegen den FSV Zwickau soll es mit der maximalen Ausbeute nun endlich wieder klappen!

Damit das gelingt, wird sich unser Team aber vor allem in puncto Kaltschnäuzigkeit deutlich steigern müssen. Denn abgesehen vom knappen Vorsprung zu den Abstiegsrängen gehört der FSV, was die Gesamtzahl der Gegentreffer angeht, zu den Top-Teams der Liga. Gerade einmal fünf Vereine kassierten in der laufenden Saison weniger Tore als die Sachsen, die pro Partie im Schnitt lediglich 1,1-mal hinter sich greifen müssen.

Trotz der defensiven Stabilität sind die Ergebnisse der Schwäne insgesamt zu inkonstant, um das große Ziel des Klassenerhalts souverän meistern zu können. Vor allem im Duell mit der direkten Konkurrenz lassen die Zwickauer oftmals wertvolle Punkte liegen, können dafür aber immer wieder beim Schlagabtausch mit den "Großen" für Achtungserfolge sorgen. So erkämpfte sich die Mannschaft von Joe Enochs gegen den KSC und Kaiserslautern jeweils zweimal ein Unentschieden, zusätzlich glückte gegen Uerdingen sowohl im Hin- als auch im Rückspiel ein viel umjubelter Erfolg.

Große Freude herrschte bei den Zwickauern auch am vergangenen Montag: Im Kellerduell gegen Energie Cottbus gingen die Rot-Weißen nach 90 intensiven Minuten als Sieger vom Feld und konnten sich nach langer Zeit wieder etwas Luft verschaffen. Durch den 2:1-Erfolg ist der FSV drei Spiele in Serie unbesiegt, holte starke sieben von möglichen neun Zählern. An die kleine Erfolgsserie wollen die Sachsen nun im Ostseestadion anknüpfen, zumal der bislang letzte Sieg in Rostock über 33 Jahre zurückliegt und es nach der 0:5-Pleite vom September 2016 mit Sicherheit auch noch eine Rechnung zu begleichen gibt.

  • PK vor dem 31. Spieltag
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