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31. Spieltag2019/20

F.C. Hansa Rostock
3:1
1. FC Magdeburg
Datum
Spielgegner
Ergebnis
09.06.2020
FC Bayern München II - FSV Zwickau
2:0 (0:0)
09.06.2020
KFC Uerdingen 05 - TSV 1860 München
1:3 (1:0)
09.06.2020
Viktoria Köln - SV Meppen
1:3 (1:2)
09.06.2020
F.C. Hansa Rostock - 1. FC Magdeburg
3:1 (1:0)
09.06.2020
Hallescher FC - SV Waldhof Mannheim
3:0 (1:0)
10.06.2020
Sonnenhof Großaspach - Preußen Münster
0:0 (0:0)
10.06.2020
Chemnitzer FC - FC Ingolstadt 04
0:1 (0:1)
10.06.2020
Würzburger Kickers - FC Carl Zeiss Jena
4:2 (0:1)
10.06.2020
SpVgg Unterhaching - Eintracht Braunschweig
1:3 (1:3)
10.06.2020
1. FC Kaiserslautern - MSV Duisburg
1:3 (1:2)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
1. FC Saarbrücken
5
4
1
0
11:3
+8
13
2
Viktoria Köln
6
4
1
1
10:6
+4
13
3
TSV 1860 München
6
3
2
1
12:7
+5
11
4
Hansa Rostock
6
3
2
1
9:7
+2
11
5
SC Verl
6
3
1
2
11:7
+4
10
6
FSV Zwickau
6
3
1
2
9:7
+2
10
7
FC Ingolstadt 04
6
3
1
2
7:6
+1
10
8
Dynamo Dresden
6
3
1
2
5:6
-1
10
9
SV Wehen Wiesbaden
6
2
3
1
8:3
+5
9
10
Türkgücü München
6
2
3
1
13:11
+2
9
11
SpVgg Unterhaching
6
3
0
3
6:6
0
9
12
SV Waldhof Mannheim
6
1
4
1
10:10
0
7
13
FC Bayern München II
6
1
3
2
8:9
-1
6
14
Hallescher FC
5
2
0
3
6:9
-3
6
15
MSV Duisburg
4
1
2
1
4:5
-1
5
16
KFC Uerdingen 05
6
1
2
3
4:10
-6
5
17
1. FC Kaiserslautern
6
0
4
2
4:8
-4
4
18
1. FC Magdeburg
6
1
1
4
4:9
-5
4
19
SV Meppen
6
1
0
5
6:12
-6
3
20
VfB Lübeck
6
0
2
4
6:12
-6
2

Verdienter Heimsieg im Ost-Derby: Hansa schlägt Magdeburg mit 3:1

Derbysieger Hansa Rostock! Dank einer echten Energieleistung setzte sich der FCH im Ostseestadion mit 3:1 gegen den 1. FC Magdeburg durch. Treffer von Ahlschwede, Granatowski und Breier sicherten der Kogge den unter dem Strich verdienten Dreier, an dem auch Gjasulas Treffer zum zwischenzeitlichen Anschluss nichts mehr änderte.

Zum Duell gegen seinen Ex-Klub hatte Chef-Trainer Jens Härtel die Startformation auf drei Positionen verändert: Anstelle des angeschlagenen Nartey begann Pepic auf der Doppelsechs, Scherff startete für Neidhart und Vollmann ersetzte Granatowski in der offensiven Dreierreihe. Über eine Kadernominierung durfte sich neben dem gewohnten Personal indes Jung-Hanseat Oliver Daedlow freuen.

Dort, wo sonst 24.000 Zuschauer vom Anpfiff weg für Gänsehaut am ganzen Körper gesorgt hätten, wurde sich anfangs mit viel Respekt abgetastet. Die Kogge riss wie schon in den vorherigen Partien sofort die Spielkontrolle an sich und verzeichnete viel Ballbesitz. Magdeburg hingegen lauerte auf Umschaltsituationen. Erste Offensivaktionen gab es gleich doppelt durch den aufgerückten Bülow zu bewundern: Sein Schuss in der zehnten sowie sein Kopfball in der elften Minute bedeuteten aber noch keine Gefahr für Keeper Behrens im Tor des FCM. Fünf Zeigerumdrehungen später musste dieser erstmals zupacken – Vollmann prüfte ihn aus der Distanz (16.). Auch den ersten wirklichen Hochkaräter verbuchten die zu Tage ganz in blau spielenden Hanseaten. Nach feinem Angriff kam Verhoek zum Kopfball, verfehlte das Gehäuse jedoch um einen Meter (21.). Da es den Gästen aus Sachsen-Anhalt, aber auch Hansa im weiteren Verlauf an zündenden Ideen mangelte, flachte die Begegnung vorerst ab. Erst in Minute 36 ereignete sich die nächste nennenswerte Möglichkeit: Auf links angespielt ließ Butzen im Strafraum einen Gegenspieler aussteigen und schloss ab. Einzig eine beherzte Abwehraktion verhinderte den Einschlag. Vier Minuten vor dem Pausentee entschied Schiedsrichter Schwengers dann völlig zurecht auf Elfmeter für den FCH – Harant hatte im Zweikampf mit Opoku das Bein stehen gelassen. Ahlschwede nahm sich der großen Verantwortung an. Der Außenverteidiger zielte perfekt ins linke Eck und besorgte der Kogge die zur Halbzeit verdiente Führung.

Nach Wiederanpfiff ging es auf dem Platz zunächst hektisch und teils zerfahren zur Sache. Leidtragender davon war Magdeburgs Harant, der mit bandagiertem Knöchel vom Feld humpelte. Trainer Wollitz zwang das zum bereits dritten Wechsel, wohingegen Jens Härtel weiter an seiner konzentrierten Elf festhielt. Nach einer gespielten Stunde kam der FCM zum überhaupt ersten eigenen Torschuss: Bertram beförderte einen Freistoß aus bester Position in die Arme des bislang beschäftigungslosen Kolke (61.). Costly ließ fünf Minuten später eine weitere gute Chance für sein Team folgen, als er im Anschluss an einen Eckball hauchzart über die Latte köpfte (66.). Hansa begann in dieser Phase zu schwächeln – so schien es zumindest. Die Mannschaft hatte auf diesen Gedanken jedoch eine brillante Antwort parat. Im Bruchteil von Sekunden wurde auf der linken Seite über Hanslik, Pepic und Verhoek ein Angriff aufgezogen. Durch die Schnittstelle landete der Ball bei Granatowski, der am herauslaufenden Behrens vorbeispitzelte und zum 2:0 traf (70.). Da Magdeburg durch einen verwandelten Foulelfmeter von Gjasula (79.) aber urplötzlich zum Anschlusstreffer kam, stand der Sieg kurzzeitig auf der Kippe. Und die Börderstädter drückten nun: Costly ließ nur drei Minuten später die Großchance zum Ausgleich liegen. Hansa schüttelte sich kurz und suchte ebenfalls nochmal den Weg nach vorn. Zwar verpassten Hanslik und Straith die Entscheidung (83./90.), doch Breier gelang mit der letzten Aktion des Spiels noch das Tor zum verdienten 3:1-Endstand.

Tore: 1:0 Ahlschwede (42., FE), 2:0 Granatowski (70.), 2:1 Gjasula (79., FE), 3:1 Breier (90.+5)

F.C. Hansa Rostock: Kolke – Ahlschwede, Riedel, Sonnenberg, Scherff – Pepic (88. Straith), Bülow – Vollmann (64. Granatowski), Butzen (79. Neidhart), Opoku (64. Hanslik) – Verhoek (79. Breier)

1. FC Magdeburg: Behrens – Müller, Koglin (46. Möschl), Harant (54. Osei Kwadwo) – Costly, Jacobsen (77. Perthel), Gjasula, Rother (46. Kwesic), Bell – Beck, Bertram

FCH fordert FCM: Defensivschlacht im Derby?

Spiel des Jahres ohne Fans – vor leeren Rängen trifft der F.C. Hansa Rostock am Dienstag zur Champions-League-Zeit auf den 1. FC Magdeburg. Ursprünglich als heißes Ost-Duell vor der ausverkauften Kulisse von über 24.000 Zuschauern angedacht, macht die Corona-Krise dieser Wunschvorstellung einen Strich durch die Rechnung. In der aus Sicht aller Beteiligten wohl prestigeträchtigsten Begegnung der Saison werden die Würfel ohne jeglichen Support fallen müssen.

Ungeachtet der besonderen Rahmenbedingungen dürfte die Motivation beider Teams keine Grenzen kennen. Während die Kogge mit einem Sieg weiteren Boden in Richtung der Aufstiegsplätze gut machen könnte, braucht der Gast aus Sachsen-Anhalt jeden erdenklichen Punkt, um sich im Keller zusätzliche Luft zu verschaffen. Mittlerweile sind es immerhin vier Punkte, die die Blau-Weißen vom ersten Abstiegsrang trennen, denn die Formkurve der vergangenen Wochen zeigt deutlich nach oben. Vier Punkte aus den drei Partien nach der spielfreien Zeit ergeben mal eben dieselbe Anzahl, die der Club in der gesamten Zeitspanne zwischen Anfang Dezember und Ende Februar einsammelte.

Die Mannschaft von Claus-Dieter Wollitz scheint den Kampf ums Überleben angenommen zu haben. Trotz des unglücklichen Auftakts beim 1. FC Kaiserslautern – die Magdeburger vergaben einen Elfmeter und zogen beim 0:1 knapp den Kürzeren – blieben die Köpfe oben. Formstarken Kickers aus Würzburg wurden direkt im Anschluss alle drei Zähler abgenommen, ehe beim unberechenbaren KFC Uerdingen ein weiterer Punktgewinn heraussprang. Lediglich 33 Gegentore bescheren dem FCM inzwischen sogar den rühmlichen Status der besten Defensive der Liga – Hansa liegt mit einem zusätzlichen kassierten Treffer indes nur hauchzart dahinter.

Ein großes Offensivspektakel lässt sich in Anbetracht dieser Statistik wohl kaum erwarten. Schon im Hinspiel reichte ein einziges Tor, um in der MDCC-Arena mit dem F.C. Hansa einen verdienten Gewinner zu küren. Welche Wendungen das heiß erwartete Ost-Derby diesmal bereithält, bleibt bis zum Anpfiff der 90 Minuten abzuwarten. Fakt ist: Das Duell wird für eine Menge verschwitzter Handflächen sorgen – wenn auch nur vor den heimischen Fernsehgeräten.

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