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32. Spieltag2018/19

1:1
Datum
Spielgegner
Ergebnis
05.04.2019
Preußen Münster - SV Meppen
1:1 (1:1)
06.04.2019
1. FC Kaiserslautern - VfR Aalen
0:1 (0:0)
06.04.2019
Sportfreunde Lotte - KFC Uerdingen 05
1:3 (0:3)
06.04.2019
Hallescher FC - Würzburger Kickers
1:0 (1:0)
06.04.2019
Karlsruher SC - SpVgg Unterhaching
4:0 (0:0)
06.04.2019
FSV Zwickau - SV Wehen Wiesbaden
2:1 (2:1)
06.04.2019
Carl Zeiss Jena - Energie Cottbus
2:1 (1:1)
07.04.2019
Fortuna Köln - F.C. Hansa Rostock
1:1 (1:0)
07.04.2019
VfL Osnabrück - Eintracht Braunschweig
1:0 (1:0)
08.04.2019
Sonnenhof Großaspach - TSV 1860 München
1:0 (0:0)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
VfL Osnabrück
38
22
10
6
56:31
+25
76
2
Karlsruher SC
38
20
11
7
64:38
+26
71
3
SV Wehen Wiesbaden
38
22
4
12
71:47
+24
70
4
Hallescher FC
38
19
9
10
47:34
+13
66
5
Würzburger Kickers
38
16
9
13
56:45
+11
57
6
Hansa Rostock
38
14
13
11
47:46
+1
55
7
FSV Zwickau
38
14
10
14
49:47
+2
52
8
Preußen Münster
38
15
7
16
48:50
-2
52
9
1. FC Kaiserslautern
38
13
12
13
49:51
-2
51
10
SpVgg Unterhaching
38
11
15
12
53:46
+7
48
11
KFC Uerdingen 05
38
14
6
18
47:62
-15
48
12
TSV 1860 München
38
12
11
15
48:52
-4
47
13
SV Meppen
38
13
8
17
48:53
-5
47
14
Carl Zeiss Jena
38
11
13
14
48:57
-9
46
15
Sonnenhof Großaspach
38
9
18
11
38:39
-1
45
16
Eintracht Braunschweig
38
10
15
13
48:54
-6
45
17
Energie Cottbus
38
12
9
17
51:58
-7
45
18
Sportfreunde Lotte
38
9
13
16
31:46
-15
40
19
Fortuna Köln
38
9
12
17
38:64
-26
39
20
VfR Aalen
38
6
13
19
45:62
-17
31

Dank Breiers Torriecher: Hansa darf kurz vor Schluss doch noch jubeln

Last-Minute-Unentschieden im Südstadion! Nach einem frühen Gegentor musste der F.C. Hansa bei Fortuna Köln lange einem Rückstand hinterherlaufen, wurde trotz zahlreicher Chancen nicht belohnt. Drei Minuten vor dem Ende gelang dem eingewechselten Breier doch noch der Lucky-Punch, der das siebte ungeschlagene Spiel in Serie bedeutet.

Keine einzige Änderung nahm Chef-Trainer Jens Härtel im Vergleich zum Heimsieg gegen den FSV Zwickau vor, schenkte derselben Startformation das Vertrauen und ließ so auch den wiedergenesenen Pascal Breier vorerst auf der Bank platznehmen. Taktisch bewegte sich die Kogge mit Amaury Bischoff als zentralem Innenverteidiger und Merveille Biankadi in vorderster Front im variablen 5-4-1-System.

Angepeitscht von rund 1.000 hochmotivierten Hansa-Fans begann auch das Team auf dem Rasen furios – nach gerade einmal 22 Sekunden war Soukou mehreren Gegenspielern entwischt, scheiterte mit seinem Abschluss aber am aufmerksamen Rehnen. Trotz des überzeugenden Starts sollte es für unsere Mannschaft in der 9. Spielminute die kalte Dusche geben: Kölns Brandenburger war nach einem Eckball am höchsten gestiegen und hatte zum 1:0 einnicken können.

Trotz des Rückstands blieb es auf dem Feld zunächst beim gewohnten Bild. Die Kogge kontrollierte und bestimmte das Spiel, die abstiegsbedrohte Fortuna hingegen lauerte auf Konter. Die ganz zwingenden Möglichkeiten auf den Ausgleich sollten jedoch auf sich warten lassen. In Minute 23 musste Keeper Rehnen dann erneut zupacken: Scherff hatte nach Vorarbeit von Soukou aus knapp 18 Metern abgezogen und seinen Gegenüber zu einer Parade gezwungen.

Den zur Ecke geklärten Ball hätte im Anschluss Tanju Öztürk zum Ausgleich über die Linie bringen müssen, blieb aber hängen. Auch Hilßner und Biankadi hatten weitere Gelegenheiten – der Treffer zum 1:1 war in dieser Phase überfällig. Sechs Minuten vor dem Halbzeitpfiff dann die nächste Großchance durch Scherff, dessen platzierter Schuss kurz vor der Linie von Ex-Hanseat Steven Ruprecht entschärft wurde. Zur Pause blieb es so beim unangenehmen Rückstand.

Unverändert starteten beide Teams in den zweiten Durchgang, nur kurz nach Wiederanpfiff tauchte der FCH auch bereits gefährlich im Strafraum auf. Hüsing war von Soukou freigespielt worden, setzte das Leder aber knapp daneben. Dann überschlugen sich die Geschehnisse: Nach einem Konter kam Biankadi kurz vor der Box zu Fall, Schiedsrichter Fritsch entschied auf Rot für Kölns Ernst. Beim fälligen Standard von Hilßner war Rehnen erneut zur Stelle.

Trotz der zahlenmäßigen Überlegenheit sollte unsere Mannschaft aus dem Platzverweis vorerst keinen merklichen Profit schlagen können. In der 60. Minute tauchte Kapitän Hüsing erneut im Strafraum der Domstädter auf, scheiterte aber am Außennetz. Anhand einiger wütender Angriffe war unserer Kogge der Unmut über das nicht zufriedenstellende Ergebnis nun deutlich anzumerken.

Bei sommerlichen Temperaturen schwanden in der Schlussphase auch Hansa merklich die Kräfte, weitere Chancen waren bis auf einen Hüsing-Kopfball Mangelware. Mit einem Paukenschlag fiel drei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit dann doch noch der verdiente Ausgleich. Ahlschwede hatte Soukou bedient - der leitete auf Breier weiter und der eingewechselte Stürmer schob eiskalt zum 1:1-Ausgleich ein, bei dem es letztlich auch bleiben sollte.

Fortuna Köln – F.C. Hansa Rostock 1:1 (1:0)

Tore: 1:0 Brandenburger (9.), 1:1 Breier (87.)

Fortuna Köln: Rehnen – Ernst, Ruprecht, Kyere, Bröker – Andersen (67. Komolong), Brandenburger, Kurt, Eberwein – Scheu (81. Ceylan), Dahmani (74. Hartmann)

F.C. Hansa Rostock: Gelios – Ahlschwede, Hüsing, Bischoff, Riedel (67. Breier), Scherff – Soukou, Öztürk, Pepic (83. Bülow), Hilßner (78. Rankovic) – Biankadi

Formstarke Fortunen haben schweres Restprogramm vor der Brust

Dank des überzeugenden Heimsiegs gegen den FSV Zwickau konnte unser F.C. Hansa Tabellenplatz fünf behaupten und kann vor der Aufgabe gegen Fortuna Köln (Sonntag, 13 Uhr) weiter nach oben schielen. Bereits am Sonnabend früh wird unsere Mannschaft den Weg in die Rheinmetropole auf sich nehmen und will im Südstadion an die aktuelle Serie anknüpfen. Doch auch der kommende Gegner hat es durchaus in sich.

Drei Siege und vier Unentschieden holten die Domstädter aus den jüngsten zehn Spielen in Liga drei, waren bis zum vergangenen Spieltag mit dem Duell gegen Energie gar sechs Partien in Folge unbesiegt. So richtig Luft verschaffen konnte sich das Team von Neu-Trainer Tomasz Kaczmarek, der bei den Kölnern seit der 1:3-Niederlage im Ostseestadion an der Seitenlinie steht, trotzdem nicht. Denn den Rot-Weißen sitzt mit gerade einmal zwei Zählern Vorsprung die direkte Konkurrenz aus Großaspach und Cottbus im Nacken.

Und der ein oder anderen Fortune dürfte beim Blick auf das eigene Restprogramm nicht gerade in Euphorie ausbrechen – bis auf eine Ausnahme geht es nämlich nur noch gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte. Unsere Kogge macht dabei lediglich den Anfang, Aufstiegsanwärter Wehen Wiesbaden und die ebenfalls stark aufspielenden Münchner Löwen folgen. In der Hinrunde konnten die Domstädter aus diesen noch bevorstehenden sieben Partien nur drei Punkte einfahren.

Dass der Klassenerhalt trotzdem gelingt und die Kölner somit zum fünften Mal in Folge die drittklassig bleiben, dafür sollen Michael Eberwein und Hamdi Dahmani sorgen. Während sich Letzterer schon jahrelang als Lebensversicherung erweist, könnte man Eberwein als Entdeckung der Saison einordnen. Seit Anfang Dezember steht der beim FC Bayern ausgebildete 23-jährige Mittelfeldmann in jeder Begegnung über die gesamte Distanz auf dem Feld und zahlte das Vertrauen mit zahlreichen Scorerpunkten zurück.

Die nahezu ausgeglichene Bilanz beider Vereine verspricht in jedem Fall einen spannenden Schlagabtausch. Denn auch die drei jüngsten Gastspiele im Südstadion hätten für unsere Kogge wohl kaum unterschiedlicher ablaufen können. Während den Zuschauern im vergangenen Jahr ein müdes 0:0 dargeboten wurde, fuhr der F.C. Hansa zuvor einen überzeugenden 2:0-Sieg ein – und kam in der Saison 2015/16 mit 1:5 gehörig unter die Räder.

  • PK vor dem 32. Spieltag
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