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33. Spieltag2018/19

F.C. Hansa Rostock
1:2
Carl Zeiss Jena
Datum
Spielgegner
Ergebnis
12.04.2019
SV Meppen - Hallescher FC
0:2 (0:2)
13.04.2019
TSV 1860 München - Preußen Münster
0:1 (0:1)
13.04.2019
Eintracht Braunschweig - Sonnenhof Großaspach
1:1 (0:0)
13.04.2019
VfR Aalen - Sportfreunde Lotte
1:2 (0:1)
13.04.2019
Energie Cottbus - 1. FC Kaiserslautern
1:1 (0:0)
13.04.2019
F.C. Hansa Rostock - Carl Zeiss Jena
1:2 (1:1)
13.04.2019
SV Wehen Wiesbaden - Fortuna Köln
3:0 (1:0)
14.04.2019
KFC Uerdingen 05 - VfL Osnabrück
1:3 (0:1)
14.04.2019
SpVgg Unterhaching - FSV Zwickau
0:1 (0:0)
15.04.2019
Würzburger Kickers - Karlsruher SC
0:0 (0:0)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
VfL Osnabrück
34
21
10
3
52:23
+29
73
2
Karlsruher SC
34
17
11
6
54:33
+21
62
3
Hallescher FC
34
17
8
9
41:29
+12
59
4
SV Wehen Wiesbaden
34
18
4
12
64:45
+19
58
5
Preußen Münster
34
14
6
14
42:40
+2
48
6
FSV Zwickau
34
12
10
12
40:38
+2
46
7
Hansa Rostock
33
12
10
11
41:43
-2
46
8
Würzburger Kickers
34
12
9
13
46:41
+5
45
9
1. FC Kaiserslautern
33
11
12
10
41:43
-2
45
10
TSV 1860 München
34
11
11
12
43:39
+4
44
11
KFC Uerdingen 05
33
13
5
15
39:51
-12
44
12
SV Meppen
34
12
7
15
43:47
-4
43
13
SpVgg Unterhaching
34
9
15
10
46:40
+6
42
14
Sportfreunde Lotte
33
9
12
12
30:37
-7
39
15
Sonnenhof Großaspach
34
7
17
10
29:34
-5
38
16
Fortuna Köln
34
9
11
14
35:56
-21
38
17
Eintracht Braunschweig
33
8
13
12
38:48
-10
37
18
Carl Zeiss Jena
34
8
13
13
39:53
-14
37
19
Energie Cottbus
33
9
8
16
42:53
-11
35
20
VfR Aalen
34
6
12
16
40:52
-12
30

Heimniederlage im Ost-Derby – Hansa unterliegt Jena mit 1:2

Serie gerissen! Nach sieben Partien ohne Niederlage muss sich der F.C. Hansa im heimischen Ostseestadion vor 16.087 Zuschauern gegen den FC Carl Zeiss Jena mit 1:2 (1:1) geschlagen geben. Nachdem die frühe Führung der Thüringer durch Breier noch postwendend ausgeglichen werden konnte, hatte unser Team dem zweiten Treffer nichts mehr entgegenzusetzen.

Zwei Änderungen hatte Jens Härtel im Vergleich zum Remis bei Fortuna Köln an seiner Startformation vorgenommen und neben Joker Pascal Breier auch auf Guillaume Cros zurückgegriffen. Gegen seinen ehemaligen Verein sollte dieser anstelle von Lukas Scherff für Akzente über links sorgen. Breier, der für Hilßner in die erste Elf gerückt war, fand sich hingegen im Sturmzentrum ein.

Beide Mannschaften kamen schwungvoll in die Partie, zwei erste kleinere Möglichkeiten gehörten zunächst auch der Kogge. Schon in Minute fünf musste unser Team aber erneut einen frühen Rückschlag hinnehmen: Ex-Hanseat Starke hatte Mitspieler Wolfram im Strafraum mustergültig bedient, der aus 10 Metern Entfernung ohne Probleme an Gelios vorbei einschob.

Ungeachtet des Dämpfers machte der FCH jedoch druckvoll weiter – und meldete sich nur knapp vier Minuten später mit dem Ausgleichstreffer zurück. Ausgangspunkt war eine eigentlich zu lange Ecke von links, die Ahlschwede nochmal scharf machte und in der Mitte Pascal Breier fand. Der blieb cool und traf aus kürzester Distanz zum viel umjubelten 1:1.

Sechs Minuten später musste Jena-Keeper Coppens bei einem gefühlvollen Distanzschuss von Biankadi zum ersten Mal richtig zupacken, auf der Gegenseite wurde Gelios von Starke geprüft. Dann flachte die Partie zunächst ein wenig ab. Nichtsdestotrotz war unsere Mannschaft um den nächsten Treffer bemüht und lauerte auf die entscheidende Lücke, der abstiegsbedrohte FCC war dagegen vor allem um defensive Stabilität bemüht.

In Spielminute 35 wurde es vor dem Jenaer Tor wieder richtig brenzlig: Eine starke Ecke von Cros war dem freistehenden Öztürk am Fünfmeterraum vor die Füße gefallen, etwas überrascht ließ dieser die Chance aber liegen. Ein weiterer, diesmal aber deutlich harmloserer Abschluss von Biankadi sollte vor dem Pausenpfiff noch folgen, dann ging es vorerst in die Kabinen.

Zu Beginn von Halbzeit zwei wechselte Coach Härtel zum ersten Mal und brachte Scherff für Cros. Dieser sollte für mehr Dynamik im Flügelspiel sorgen, der zweite Abschnitt startete aber sehr verhalten. Erstmals konnte sich die Kogge dem Gäste-Tor in der 55. Minute annähern, doch Schlussmann Coppens war bei einem hohen Ball vor dem heranrauschenden Hüsing zur Stelle. Der Gast aus Thüringen kam hingegen weiterhin kaum in Nähe des Strafraums.

Insgesamt hatte das Niveau des Spiels nun deutlich nachgelassen, vieles ging ausschließlich über den Kampf. Und Hansa kämpfte: Einen beinahe aussichtslosen Steilpass konnte der frische Scherff gegen mehrere Bewacher erlaufen, hatte kurz vor Coppens aber nicht mehr die Kraft für einen Abschluss. Auf der Gegenseite schloss Brügmann aus der Distanz ab, setzte den Ball aber in die Arme von Gelios.

Mit Anbruch der Schlussphase wurden die Gäste wieder etwas zwingender – und belohnten sich prompt mit der erneuten Führung. Aus dem Halbfeld mustergültig bedient, enteilte Starke gleich drei Gegenspielern und spitzelte das Leder eiskalt ins untere Eck. Wieder wollte der FCH direkt zurückkommen, doch weder Biankadi noch Hüsing fanden den Weg ins Netz. Bei Jena verpasste Eismann kurz vor Ende die Entscheidung, sodass es beim 1:2 blieb.

F.C. Hansa Rostock – FC Carl Zeiss Jena 1:2 (1:1)

Tore: 0:1 Wolfram (5.), 1:1 Breier (9.), 1:2 Starke (76.)

F.C. Hansa Rostock: Gelios – Ahlschwede, Hüsing, Bischoff, Riedel, Cros (46. Scherff (78. Wannenwetsch)) – Soukou, Pepic, Öztürk, Biankadi – Breier (62. Hilßner)

FC Carl Zeiss Jena: Coppens – Grösch, Volkmer, Kübler, Gerlach – Schau, Eckardt, Starke, Wolfram (Fassnacht) – Tietz (59. Brügmann), Starke (87. Eismann)

Carl Zeiss Jena zwischen Glauben und Realität

In der 53-jährigen Geschichte unseres F.C. Hansa Rostock gibt es wohl kaum ein Duell, dass Zuschauer und Fans so in seinen Bann zieht, wie das Ost-Derby gegen Carl Zeiss Jena. Unter jeweils anderen Namen – Motor Jena und Empor Lauter – standen sich beide Teams bereits 72 Mal gegenüber. Am Sonnabend könnte die Kogge, was den Ligaverbleib des Gegners betrifft, nun eine entscheidende Rolle einnehmen.

"Jetzt glaube ich zu 3000 Prozent an den Klassenerhalt", strahlte ein euphorisierter Philipp Tietz, beim FCC einer der absoluten Leistungsträger, am vergangenen Wochenende in die Fernsehkameras. Was war geschehen? Tief im Abstiegskampf steckend hatten seine Farben vor heimischem Publikum mit 2:1 gegen Energie Cottbus gewinnen können und so nach über sieben Monaten wieder im Ernst-Abbe-Sportfeld einen Dreier eingefahren.

Trotzdem trennen die Thüringer sechs Spieltage vor Saisonende stolze fünf Punkte vom rettenden Ufer. Und auch das Restprogramm macht die Sache nicht leichter, geht es im Anschluss an das bevorstehende Gastspiel an der Ostseeküste beispielsweise noch gegen Wehen Wiesbaden und 1860 München. Dass der Traditionsverein überhaupt erst in solch missliche Lage geraten konnte, hängt mit einer Sieglos-Serie von insgesamt 12 Partien zusammen, die Jena zwischen dem 20. und 31. Spieltag ereilte.

Immerhin mangelte es Carl Zeiss dabei zuletzt nicht an der Einstellung. Denn sowohl gegen die direkte Konkurrenz aus der Lausitz als auch bei den Punktgewinnen gegen Aalen und Lotte kam das Team jeweils nach einem Gegentreffer zurück. Dazu sind bis auf Pechvogel Julian Günther-Schmidt, der in nur neun Einsätzen starke sieben Scorerpunkte sammelte, dafür jedoch seit über drei Monaten ausfällt, nahezu alle Spieler fit. So ist für Trainer Lukas Kwasniok im abnutzenden Kampf um die Existenz immerhin ein wenig Rotation möglich.

Einmal mehr kommt es beim FCC in diesen Tagen neben Senkrechtstarter Philipp Tietz (neun Tore, drei Vorlagen) auch auf den ehemaligen Rostocker Manfred Starke (5/7) an. Dieser gehört mit seinen zwölf Torbeteiligungen in insgesamt 30 Einsätzen zu den Dauerbrennern und stand auch beim 1:1 im Hinspiel sowie den beiden Schlagabtäuschen in der vergangenen Spielzeit auf dem Feld. In allen drei Begegnungen konnte Jena stets punkten – und wird das im Hinblick auf mögliche weitere Duelle beider ewiger Kontrahenten erneut zwingend müssen.

  • PK vor dem 33. Spieltag
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