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33. Spieltag2019/20

F.C. Hansa Rostock
4:0
FC Carl Zeiss Jena
Datum
Spielgegner
Ergebnis
16.06.2020
FC Ingolstadt 04 - Eintracht Braunschweig
0:0 (0:0)
16.06.2020
Chemnitzer FC - Preußen Münster
1:0 (0:0)
16.06.2020
Würzburger Kickers - 1. FC Kaiserslautern
2:0 (0:0)
16.06.2020
Viktoria Köln - TSV 1860 München
2:0 (0:0)
16.06.2020
Hallescher FC - 1. FC Magdeburg
1:1 (0:0)
17.06.2020
Sonnenhof Großaspach - FSV Zwickau
1:0 (0:0)
17.06.2020
FC Bayern München II - SV Meppen
5:1 (2:0)
17.06.2020
SpVgg Unterhaching - SV Waldhof Mannheim
0:0 (0:0)
17.06.2020
KFC Uerdingen 05 - MSV Duisburg
1:1 (0:0)
17.06.2020
F.C. Hansa Rostock - FC Carl Zeiss Jena
4:0 (3:0)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
FC Bayern München II
38
19
8
11
76:60
+16
65
2
Würzburger Kickers
38
19
7
12
71:60
+11
64
3
Eintracht Braunschweig
38
18
10
10
64:53
+11
64
4
FC Ingolstadt 04
38
17
12
9
61:40
+21
63
5
MSV Duisburg
38
17
11
10
68:48
+20
62
6
Hansa Rostock
38
17
8
13
54:43
+11
59
7
SV Meppen
38
16
10
12
69:57
+12
58
8
TSV 1860 München
38
16
10
12
63:54
+9
58
9
SV Waldhof Mannheim
38
13
17
8
52:47
+5
56
10
1. FC Kaiserslautern
38
14
13
11
59:54
+5
55
11
SpVgg Unterhaching
38
12
15
11
51:54
-3
51
12
Viktoria Köln
38
14
9
15
65:71
-6
51
13
KFC Uerdingen 05
38
12
12
14
40:54
-14
48
14
1. FC Magdeburg
38
10
17
11
49:42
+7
47
15
Hallescher FC
38
12
10
16
64:66
-2
46
16
FSV Zwickau
38
11
11
16
56:61
-5
44
17
Chemnitzer FC
38
11
11
16
54:60
-6
44
18
Preußen Münster
38
9
13
16
49:62
-13
40
19
Sonnenhof Großaspach
38
8
8
22
33:67
-34
32
20
Carl Zeiss Jena
38
5
8
25
40:85
-45
23

Die Serie hält an: Hansa fertigt Jena mit 4:0 ab

Der F.C. Hansa Rostock feiert im vierten Ligaspiel in Folge den vierten Sieg und schlägt den bereits abgestiegenen FC Carl Zeiss Jena mit 4:0. Den Grundstein dafür legt das Team der Kogge bereits im ersten Abschnitt: Breier per Doppelpack sowie Ahlschwede vom Punkt erzielen vor dem Seitenwechsel drei der vier Tore, ehe Pedersen spät nachlegt.

Coach Härtel hatte zum Start gegen die Thüringer kräftiger rotiert als sonst und seine Anfangsformation auf insgesamt sechs Positionen verändert. Neu in der ersten Elf waren Ahlschwede, Butzen, Pepic, Hanslik, Breier sowie der wieder genesene Nartey. Draußen blieben dafür Neidhart, Sonnenberg, Riedel, Vollmann und Opoku. Für den sechsten im Bunde, Angreifer Verhoek, kam ein Einsatz aufgrund muskulärer Probleme nicht infrage.

Vom Anpfiff weg spielte sich die Partie hauptsächlich zwischen den beiden Strafräumen ab. Die Devise der Gäste lautete Umschaltspiel – und in Minute zehn sollte dieses zum ersten Mal greifen: Dedidis stieß nach langem Pass durch, setzte seinen Schuss aber am Gehäuse vorbei. Doch Jena spielte nicht nur gut mit, Jena verteilte auch Geschenke. Beim Versuch seinen Schlussmann einzusetzen, ließ sich Schorr zu einem fatalen Fehlpass hinreißen. Breier erahnte dies, spritzte dazwischen und traf durch die Beine von Coppens zum 1:0 (16.). Allerdings suchte diese Situation im weiteren Verlauf ihresgleichen – gegen kompakt stehende Gelb-Blaue ging bei der Härtel-Elf aus dem Spiel heraus wenig. Wenn es gefährlich wurde, dann durch Standards: Erst setzte Nartey einen Freistoß knapp über das Tor (27.), daraufhin kam Reinthaler zweifach nach einer Ecke zum Kopfball – Coppens und der Pfosten verhinderten jedoch den Einschlag (31./32.). Auch Jena erarbeitete sich Chancen: Sulus Versuch per Kopf (27.) sowie Hammanns schnittige Flanke (37.) waren aber nicht zielgerichtet genug. Dann brachen die letzten zwei Minuten der ersten Hälfte an, die es so richtig in sich haben sollten. Nach blitzsauberer Vorarbeit von Pepic schnürte Breier zunächst den Doppelpack (44.), ehe Schiedsrichter Müller ein Foul von Coppens an Nartey mit Elfmeter ahndete. Erneut nahm sich Ahlschwede der Aufgabe an, erneut verwandelte er eiskalt. Mit seinem Treffer schraubte er das Ergebnis zur Pause auf ein beruhigendes 3:0 in die Höhe.

Trotz seiner misslichen Lage hatte sich der FC Carl Zeiss derweil noch nicht abgeschrieben. Immer wieder sorgten die Spieler des künftigen Regionalligisten über schnelle Konter für Gefahr und standen im Gegenzug sicher in der Defensive. Hansa hingegen hatte in den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit einige Gänge runtergeschaltet. Dennoch bot sich der Kogge nach knapp einer Stunde die große Möglichkeit auf das nächste Tor, da der Unparteiische zum zweiten Mal an diesem Abend auf den Punkt zeigte. Anstelle von Ahlschwede trat diesmal Granatowski als Schütze an, doch Coppens wehrte seinen Schuss glänzend ab (61.). Sieben Minuten später stand der Jenaer Keeper wiederum im Mittelpunkt: Pepic näherte sich seinem Kasten gefährlich, aber auch in dieser Szene war der Torhüter zur Stelle (68.). Als nächstes versuchte sich Hanslik an der Erzielung von Treffer Nummer vier – sein strammer Abschluss zerschellte in Minute 77 am Pfosten. Kurz vor dem Abpfiff wurde dann nochmal gezaubert: Pepic schlenzte am Fünfmeterraum in Richtung Neidhart, der gab zurück auf Pedersen und dieser traf problemlos zum 4:0 in die Maschen. Ein Schlusspunkt, der in Summe völlig in Ordnung ging - und für eine Vielzahl an strahlenden hanseatischen Gesichtern sorgte.

F.C. Hansa Rostock - FC Carl Zeiss Jena 4:0 (3:0)

Tore: 1:0 Breier (16.), 2:0 Breier (44.), 3:0 Ahlschwede (45., FE), 4:0 Pedersen (88.)

F.C. Hansa Rostock: Kolke – Ahlschwede (71. Neidhart), Butzen, Reinthaler, Scherff – Pepic, Bülow, Nartey (60. Riedel) – Granatowski (71. Vollmann), Breier (60. Opoku), Hanslik (80. Pedersen)

FC Carl Zeiss Jena: Coppens – Kircher (46. Obermair), Grösch, Sulu, Schorr (62. Zintsch) – Kübler (62. Fiedler), Eckardt (72. Gottwald), Schau – Gabriele, Dedidis (46. Donkor), Hammann

FCC zu Gast an der Ostsee: Abgestiegen und doch brandgefährlich?

Der Rubel rollt weiter: Am Mittwoch empfängt der F.C. Hansa ab 20:30 Uhr den FC Carl Zeiss Jena im heimischen Ostseestadion. Die Vorzeichen der Partie scheinen eine klare Sprache zu sprechen, könnten sie doch unterschiedlicher kaum ausfallen. Der Teufel liegt allerdings im Detail – gerade gegen die Thüringer muss ein in allen Belangen hochkonzentrierter Auftritt her, damit auch die nächsten drei Punkte am Ende im Heimathafen bleiben.

Nahezu seit Beginn der aktuellen Saison hatte es sich abgezeichnet, jetzt führt kein Weg mehr daran vorbei: Das torlose Unentschieden gegen den KFC Uerdingen vom vergangenen Spieltag besiegelte den Abstieg des FC Carl Zeiss aus der dritten Liga. Damit steht auch fest, dass sich ein derartiges Wunder wie zum Ende der abgelaufenen Spielzeit, als die Jenaer sechs der letzten sieben Begegnungen für sich entschieden und auf sensationelle Art und Weise die Klasse hielten, nicht wiederholen wird. Während andere Ost-Klubs dieser Tage noch leidenschaftlich um einen Verbleib im Profifußball kämpfen, ist der Traditionsverein aus Thüringen vorerst weg vom Fenster.

In Summe ist der schwere Gang in die Regionalliga das verdiente Ergebnis einer Saison, die aus Sicht des FCC einfach nicht gelingen wollte. Allein die schwache Punktausbeute von 19 Zählern aus 32 Partien genügt hierfür als Beleg. Daran sollte auch das mehrfache Austauschen des Trainers nichts ändern. Sowohl das Vertrauen in den noch im Sommer gefeierten Lukas Kwasniok als auch in dessen Nachfolger Rico Schmitt war nur allzu schnell aufgebraucht. Ex-Profi René Klingbeil fand sich letztlich vor einem Scherbenhaufen wieder und stellt durch die Einbindung von Perspektivspielern in den Kader der ersten Mannschaft mittlerweile die Weichen für kommende Zeiten.

Dass der Abstieg des dreimaligen DDR-Meisters nun endgültig feststeht, macht die bevorstehende Aufgabe aus Sicht des FCH noch kniffliger, als sie ohnehin schon ist. Als vermeintlich klarer Favorit hatte sich die Kogge bereits im Hinspiel die Finger am FC Carl Zeiss verbrannt, der beim 3:1 seinen überhaupt ersten Saisonsieg feierte. Dessen Personal kann derweil noch ein Stück weit befreiter aufspielen und sich mit guten Leistungen für einen Verbleib in Liga drei empfehlen. Hansa hingegen hat Druck: Soll die gute Ausgangslage über die Englische Woche hinaus gehalten werden, müssen den zuletzt neun geholten Punkten wohl zwingend drei weitere folgen.

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