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34. Spieltag2019/20

0:0
Datum
Spielgegner
Ergebnis
19.06.2020
Würzburger Kickers - Chemnitzer FC
3:0 (0:0)
20.06.2020
1. FC Kaiserslautern - KFC Uerdingen 05
4:0 (2:0)
20.06.2020
Eintracht Braunschweig - Preußen Münster
1:0 (1:0)
20.06.2020
SV Waldhof Mannheim - Sonnenhof Großaspach
3:2 (2:0)
20.06.2020
1. FC Magdeburg - FC Bayern München II
2:2 (2:0)
20.06.2020
FC Carl Zeiss Jena - Viktoria Köln
2:3 (1:1)
20.06.2020
MSV Duisburg - F.C. Hansa Rostock
0:0 (0:0)
21.06.2020
SV Meppen - SpVgg Unterhaching
3:0 (1:0)
21.06.2020
TSV 1860 München - Hallescher FC
2:1 (1:1)
21.06.2020
FSV Zwickau - FC Ingolstadt 04
0:3 (0:2)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
MSV Duisburg
0
0
0
0
0:0
0
0
2
VfB Lübeck
0
0
0
0
0:0
0
0
3
Türkgücü München
0
0
0
0
0:0
0
0
4
SC Verl
0
0
0
0
0:0
0
0
5
1. FC Saarbrücken
0
0
0
0
0:0
0
0
6
Dynamo Dresden
0
0
0
0
0:0
0
0
7
SV Wehen Wiesbaden
0
0
0
0
0:0
0
0
8
FC Bayern München II
0
0
0
0
0:0
0
0
9
Viktoria Köln
0
0
0
0
0:0
0
0
10
SV Waldhof Mannheim
0
0
0
0
0:0
0
0
11
Hansa Rostock
0
0
0
0
0:0
0
0
12
1. FC Magdeburg
0
0
0
0
0:0
0
0
13
FC Ingolstadt 04
0
0
0
0
0:0
0
0
14
TSV 1860 München
0
0
0
0
0:0
0
0
15
KFC Uerdingen 05
0
0
0
0
0:0
0
0
16
SpVgg Unterhaching
0
0
0
0
0:0
0
0
17
SV Meppen
0
0
0
0
0:0
0
0
18
FSV Zwickau
0
0
0
0
0:0
0
0
19
1. FC Kaiserslautern
0
0
0
0
0:0
0
0
20
Hallescher FC
0
0
0
0
0:0
0
0

Keine Tore im Spitzenspiel – Hansa verpasst Sieg in Duisburg

Nichts war es mit dem fünften Sieg in Serie für den F.C. Hansa Rostock – dennoch holt die Kogge einen in der Endabrechnung möglicherweise wichtigen Punkt beim MSV Duisburg, gegen den unser Team trotz eines deutlichen Chancenplus am Ende nicht über ein 0:0-Unentschieden hinauskommt.

Dreimal hatte Chef-Trainer Jens Härtel sein Personal im Vergleich zur Vorwoche getauscht: Scherff, Nartey und Hanslik blieben zunächst draußen – Reinthaler, Neidhart und Opoku durften anstelle ihrer starten. Für den zuletzt ausgefallenen Verhoek war es zumindest mit dem Sprung in den Kader etwas geworden, allerdings nahm der Angreifer gegen seinen Ex-Klub vorerst auf der Bank Platz.

Gewohnt forsch startete der FCH auch zu Beginn des Spitzenspiels in die Partie. Nach einem Stellungsfehler von Rahn bot sich Breier schon in der 2. Minute der erste Hochkaräter, doch der 14-Tore-Mann setzte den Ball über den Kasten. Zwei Zeigerumdrehungen darauf gab es den nächsten Rostocker Abschluss: Bülow vergab per Kopf nach einem Eckstoß (4.). Frühzeitig folgte aber auch der erste Schock, denn schon nach zehn Minuten sah sich Coach Härtel zum ersten Mal zum Wechseln gezwungen. Granatowski musste mit bandagiertem Knöchel vom Feld, für ihn kam Hanslik. Im weiteren Verlauf fehlte es dem Spiel an echten Torraumszenen. Vieles spielte sich zwischen den Strafräumen ab, zudem mangelte es den Teams in mehrfacher Hinsicht noch an der Präzision. Beide Abwehrreihen machten ihre Sache jedoch auch sehr gut, weshalb es bis zur 33. Minute dauerte, ehe die Partie die nächste wirkliche Offensivaktion verzeichnete. Diese hatte es dafür in sich: Nachdem Bülow den Ball verlor, tankte sich Vermeij an Riedel und Kolke vorbei und schloss ab. Sonnenberg eilte herbei und verhinderte Zentimeter vor der Linie Schlimmeres. Hansa kam vor der Pause ebenfalls nochmal zum Abschluss: Hanslik konnte von der Strafraumkante aus abziehen und setzte das Leder nur knapp am Pfosten vorbei (45.). Zur Pause blieb es beim Stand von 0:0.

Nach Wiederanpfiff war es wiederum der FCH, der das erste Ausrufezeichen setzte. In eine Flanke von Opoku hielt Hanslik im Flug seinen Fuß hinein – Duisburgs Weinkauf parierte glänzend (51.). Der MSV meldete sich umgehend zurück: Mickels gab aus dem Halbfeld in Richtung Elfmeterpunkt, wo Mitspieler Boeder und Opoku zusammenrasselten (54.). Trotz eines lauten Aufschreis aus dem Lager der Zebras ließ Schiedsrichter Osmers die Begegnung aber zurecht weiterlaufen. Nach einer Stunde tauschte Hansa-Trainer Härtel dann gleich dreifach sein Personal aus. Nartey, Scherff und Verhoek sollten anstelle von Bülow, Ahlschwede und Hanslik nun vermehrt auf die Führung drücken (60.). Tatsächlich gab der Tausch der Kogge ein gutes Stück Auftrieb: Opoku war es zunächst, der allein in Richtung Tor der Hausherren marschierte, sich den Ball aber zu weit vorlegte (66.). Vier Minuten darauf kam Verhoek nach einer Flanke zum Kopfball, doch auch in dieser Situation war es nichts mit dem 1:0 (70.). Die von zahlreichen Verletzungen gebeutelten Gastgeber dagegen ließen bis zuletzt ihren Offensivdrang vermissen. So ergaben sich dem FCH in der Schlussphase durch Pepic noch zwei letzte Chancen (83./87.), doch das Leder wollte einfach nicht im Duisburger Tor landen.

MSV Duisburg – F.C. Hansa Rostock 0:0 (0:0)

Tore: keine

MSV Duisburg: Weinkauf – Rahn, Boeder, Schmeling – Daschner (68. Engin), Ben Balla, Jansen, Albutat, Scepanik – Ghindovean (46. Mickels), Vermeji (78. Sliskovic)

F.C. Hansa Rostock: Kolke – Ahlschwede (60. Scherff), Riedel, Sonnenberg, Neidhart – Butzen, Bülow (60. Nartey), Pepic – Granatowski (10. Hanslik (60. Verhoek)), Breier, Opoku (78. Vollmann)

Strauchelnde Zebras wollen zurück in die Erfolgsspur

Als am Mittwochabend der Abpfiff im Spiel des MSV Duisburg beim KFC Uerdingen ertönte, machten sich einige Sorgenfalten auf der Stirn von Trainer Torsten Lieberknecht breit. Für seine Mannschaft reichte es trotz eines großen Chancenplus nur zu einem 1:1-Unentschieden gegen den Kontrahenten aus Krefeld, wodurch die Zebras zum siebten Mal innerhalb der letzten zehn Begegnungen ohne Sieg blieben. Dabei war Duisburg über weite Strecken die bessere Mannschaft und lag durch Karweina sogar in Führung, ehe sich Torhüter Weinkauf einen folgenschweren Fehler leistete und sein Team um den Dreier brachte.

Durch das Remis ging dem MSV die Tabellenführung verloren, wobei diese Tatsache vorerst nicht die größte Sorge des Traditionsvereins aus dem Ruhrgebiet sein wird. Vielmehr sind es die vielen Ausfälle, die der Mannschaft in diesen Tagen merklich zu schaffen machen. Neben den schon vor dem Spiel gegen Uerdingen nicht einsatzfähigen Akteuren um Joshua Bitter, Cem Sabanci, Petar Sliskovic, Moritz Stoppelkamp und Vincent Vermeij mussten Arne Sicker und Marvin Compper während der Partie vom Feld und vergrößerten damit zumindest kurzfristig das üppig besetzte Lazarett der Zebras.

Panik will Coach Lieberknecht vor dem Duell gegen den formstarken F.C. Hansa aber keine aufkommen lassen: „Wir werden mit dieser Situation ganz ruhig umgehen“, kommentierte er die derzeitige Lage im Vorfeld. Grund zur Sorge besteht für den Tabellenzweiten trotz der Schwierigkeiten in den vergangenen Wochen auch nicht zwingend. Nur zweimal blieben die Duisburger auf heimischem Rasen in dieser Saison ohne Punkte, zudem kann sich die Offensive mit 60 erzielten Toren durchaus sehen lassen. Vor allem Stoppelkamp und Vermeij trugen mit jeweils 13 Treffern einen großen Teil dazu bei, dass die Blau-Weißen derzeit über das beste Torverhältnis der Liga verfügen.

Ganz entscheidend wird für das Team aus dem Ruhrgebiet also sein, wie gut die zahlreichen Ausfälle kompensiert werden können, um mit der zuletzt stark besetzten Rostocker Bank mithalten zu können. Das ebenso für die Gastgeber richtungsweisende Spiel verspricht vor allem aufgrund der Tabellensituation große Spannung, sollten doch beide Teams hochmotiviert sein, im Schlussspurt den wichtigen Dreier einzufahren. Während der MSV Duisburg mit einem Heimsieg zurück in die Erfolgsspur finden will, versucht unser FCH obendrein die Hinspiel-Niederlage vergessen zu machen. Am 15. Spieltag musste sich die Kogge den Duisburgern im Ostseestadion mit 1:2 geschlagen geben. Vincent Vermeij war es, der acht Minuten vor Schluss zum Siegtreffer einnetzte und die Zebras jubeln ließ.

  • PK nach dem 34. Spieltag
  • Interviews nach dem 34. Spieltag
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