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35. Spieltag2019/20

F.C. Hansa Rostock
1:1
1. FC Kaiserslautern
Datum
Spielgegner
Ergebnis
23.06.2020
Chemnitzer FC - Eintracht Braunschweig
1:2 (0:2)
23.06.2020
KFC Uerdingen 05 - Würzburger Kickers
1:2 (1:1)
23.06.2020
F.C. Hansa Rostock - 1. FC Kaiserslautern
1:1 (0:1)
23.06.2020
Viktoria Köln - MSV Duisburg
1:0 (0:0)
24.06.2020
Preußen Münster - FSV Zwickau
2:1 (0:0)
24.06.2020
SpVgg Unterhaching - 1. FC Magdeburg
0:0 (0:0)
24.06.2020
Sonnenhof Großaspach - SV Meppen
1:2 (1:0)
24.06.2020
Hallescher FC - FC Carl Zeiss Jena
5:3 (2:2)
24.06.2020
FC Bayern München II - TSV 1860 München
2:1 (1:1)
24.06.2020
FC Ingolstadt 04 - SV Waldhof Mannheim
2:0 (1:0)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
FC Bayern München II
38
19
8
11
76:60
+16
65
2
Würzburger Kickers
38
19
7
12
71:60
+11
64
3
Eintracht Braunschweig
38
18
10
10
64:53
+11
64
4
FC Ingolstadt 04
38
17
12
9
61:40
+21
63
5
MSV Duisburg
38
17
11
10
68:48
+20
62
6
Hansa Rostock
38
17
8
13
54:43
+11
59
7
SV Meppen
38
16
10
12
69:57
+12
58
8
TSV 1860 München
38
16
10
12
63:54
+9
58
9
SV Waldhof Mannheim
38
13
17
8
52:47
+5
56
10
1. FC Kaiserslautern
38
14
13
11
59:54
+5
55
11
SpVgg Unterhaching
38
12
15
11
51:54
-3
51
12
Viktoria Köln
38
14
9
15
65:71
-6
51
13
KFC Uerdingen 05
38
12
12
14
40:54
-14
48
14
1. FC Magdeburg
38
10
17
11
49:42
+7
47
15
Hallescher FC
38
12
10
16
64:66
-2
46
16
FSV Zwickau
38
11
11
16
56:61
-5
44
17
Chemnitzer FC
38
11
11
16
54:60
-6
44
18
Preußen Münster
38
9
13
16
49:62
-13
40
19
Sonnenhof Großaspach
38
8
8
22
33:67
-34
32
20
Carl Zeiss Jena
38
5
8
25
40:85
-45
23

Punkteteilung im Ostseestadion: Hansa spielt 1:1 gegen Lautern

Der F.C. Hansa Rostock bleibt im sechsten Spiel in Serie unbesiegt, fährt gegen den 1. FC Kaiserslautern nach einer ansprechenden Leistung aber nur einen Punkt ein. Nachdem Morabet die Gäste im ersten Durchgang in Front gebracht hatte, kam die Kogge durch Ahlschwede verdientermaßen zurück. Mit viel Einsatz drückte der FCH danach auf Treffer zwei, der trotz aller Bemühungen aber letztlich ausblieb.

Vor dem Duell gegen die Roten Teufel hatte Chef-Trainer Jens Härtel seine Starformation auf insgesamt vier Positionen umgebaut. Zurück in die erste Elf kehrten Reinthaler, Scherff, Nartey und auch der zuletzt angeschlagene Verhoek, der gemeinsam mit Breier und Opoku in der offensiven Dreierreihe aufgeboten wurde. Verzichten musste Coach Härtel zu Tage auf Neidhart (Gelbsperre) sowie Granatowski (Knöchelverletzung).

Beide Mannschaften starteten gut in die Partie und kamen direkt zu ersten Torannäherungen. Für den FCK war es ein Schuss von Bachmann (1.), auf Seiten der Kogge setzte Breier per Kopfball die erste Duftmarke (3.). Insgesamt hatte Kaiserslautern mehr von der Anfangsphase und stellte Hansa durch aggressives Pressing durchaus vor Probleme. Dem FCH mangelte es zu Beginn vor allem noch an der Präzision. Ungewohnt viele Fehlpässe prägten den Auftakt der Härtel-Elf, der ungeachtet dieser Tatsache aber die erste richtig gute Möglichkeit gehörte: Eine schöne Kombination im Mittelfeld machte den Weg frei für Scherff, der aus 15 Metern Torentfernung knapp am Lauterer Gehäuse vorbeischoss (21.). Nach Chancen dieses Kalibers suchte man im weiteren Verlauf allerdings erst einmal vergebens. Bezeichnend dafür war ein Versuch von Nartey, der sich zehn Minuten vor der Halbzeit in den Strafraum durchtanken konnte, jedoch genau in die Arme von Keeper Spahic zielte (35.). In Spielminute 39 gingen die Gäste dann quasi aus dem Nichts in Führung: Morabet überwand Kolke nach Vorarbeit von Top-Scorer Pick per Lupfer. Der FCH schüttelte sich kurz und fand beinahe die direkte Antwort: Scherff flankte auf Breier, der am bravourös parierenden Spahic scheiterte (40.). Folglich ging es mit dem Stand von 1:0 für die Roten Teufel in die Kabinen.

Ein Dreifachwechsel leitete den zweiten Durchgang ein: Ahlschwede, Vollmann und Hanslik ersetzten Sonnenberg, Nartey und Verhoek – Härtel ging Kurs volle Offensive. Sein Team schien diesen anzunehmen: Hansliks Kopfball (50.), Vollmanns abgeblockter Schuss und Breiers Fallrückzieher (beide 51.) unterstrichen den Rostocker Vorwärtsdrang. Vier Minuten später lag dem ein oder anderen dann bereits der Torschrei auf den Lippen. Eine Flanke von Pepic fand den Kopf von Reinthaler, dessen Abnahme nur Zentimeter über den Querbalken flog (55.). Weitere fünf Minuten später schoss Opoku nach starkem Solo nur knapp daneben (59.) – der Ausgleich drängte sich zu diesem Zeitpunkt nahezu auf. Doch auch Lautern spielte noch mit: Einem Chaos im Strafraum der Kogge folgten Abschlüsse von Starke und Zuck, die jeweils nur um Haaresbreite nicht den Weg ins Tor fanden (64.). Für seine großen Bemühungen belohnt wurde der FCH eine knappe Viertelstunde vor dem Ende, als Referee Schröder nach Foul an Hanslik auf Strafstoß entschied. Einmal mehr stellte sich Ahlschwede der Verantwortung und traf nervenstark zum verdienten Ausgleich (74.). Und Hansa blieb dran: Breier setzte das Leder in Minute 78 nur knapp daneben. Der Druck blieb bis in die Nachspielzeit immens hoch. Hanslik hatte kurz vor dem Abpfiff das Tor zum 2:1 auf dem Fuß, verpasste aber denkbar knapp. Somit blieb es am Ende bei jeweils einem Treffer und das Team in weiß-blau musste sich mit dem einen Zähler zufriedengeben.

F.C. Hansa Rostock – 1. FC Kaiserslautern 1:1 (0:1)

Tore: 0:1 Morabet (39.), 1:1 Ahschwede (74., FE)

F.C. Hansa Rostock: Kolke – Riedel, Sonnenberg (46. Ahlschwede), Reinthaler – Butzen, Pepic (64. Bülow), Nartey (46. Vollmann), Scherff – Breier, Verhoek (46. Hanslik), Opoku (74. Pedersen)

1. FC Kaiserslautern: Spahic – Hercher, Hainault, Sickinger, Nandzik – Morabet (46. Bakhat), Bachmann, Pick (61. Thiele), Ciftci (85. Bergmann), Zuck (87. Scholz) – Röser (61. Starke)

Zurück in der Spur: Rote Teufel verbreiten wieder Schrecken

Das Saisonfinale ist in vollem Gange, Spieltag 35 steht bereits in den Startlöchern. Für den F.C. Hansa Rostock geht es am Dienstag ab 20:30 Uhr im Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern um die nächsten wichtigen Punkte. Was der Blick auf die Tabelle möglicherweise nicht direkt verrät, macht eine nähere Betrachtung der Statistik deutlich: Der Kontrahent aus der Pfalz hat durchaus einiges zu bieten.

Vier Siege, ein Unentschieden, zwei Niederlagen – macht 13 Punkte aus sieben Begegnungen seit dem Re-Start und zeigt: im Teamgefüge der „Roten Teufel“ läuft es – trotz vieler Fragezeichen um die finanzielle Zukunft des Vereins – aktuell richtig gut. Durch den 4:0-Erfolg im Heimspiel gegen den KFC Uerdingen hat die Mannschaft von Trainer Boris Schommers am vergangenen Spieltag wohl endgültig alle Sorgen und Ängste in Richtung Abstiegskampf beseitigt und kann bei zehn Punkten Vorsprung und noch vier ausstehenden Partien zumindest auf sportlicher Ebene mit einer gewissen Sicherheit in Richtung der kommenden Saison blicken.

Eine Errungenschaft, die einem Verein mit solch klangvollem Namen wie dem des 1. FC Kaiserslautern als Bezeichnung fast schon beleidigend erscheinen mag, dieser Tage aber bittere Realität ist. Auch im zweiten Drittliga-Jahr hinkte der vierfache deutsche Meister, dessen Mannschaft ungeachtet der Bayern-Amateure über den höchsten Marktwert der gesamten Liga verfügt, seinen großen Erwartungen nur allzu sehr hinterher. Für Lichtblicke sorgten wenn überhaupt einzelne Akteure. Torwarttalent Lennart Grill beispielsweise, dessen Dienste sich Bundesligist Bayer 04 Leverkusen zur neuen Spielzeit sicherte und dafür mal eben schlappe zwei Millionen Euro hinlegte.

Im gleichen Atemzug erwähnenswert ist das kongeniale Offensiv-Duo um Florian Pick und Christian Kühlwetter. Dieses erweckt dank glänzender Statistiken – Pick bringt es in 34 Spielen auf 13 Vorlagen und 11 Treffer, Kühlwetter kommt bei zwei Partien weniger auf 12 Tore sowie 8 Assists – unlängst das Interesse der höherklassigen Konkurrenz. Da ist es nur umso bezeichnender, dass ausgerechnet beide Angreifer es waren, die beim 2:0-Hinspielsieg des FCK gegen die Kogge jeweils einmal einnetzten. Weitere Jubelläufe sollen zumindest in den kommenden 90 Minuten aber von der besten Defensive der Liga verhindert werden.

  • PK nach dem 35. Spieltag
  • Interviews nach dem 35. Spieltag
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