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36. Spieltag2018/19

1:2
Datum
Spielgegner
Ergebnis
03.05.2019
VfL Osnabrück - F.C. Hansa Rostock
1:2 (1:2)
04.05.2019
Hallescher FC - Preußen Münster
1:2 (0:2)
04.05.2019
Karlsruher SC - Sonnenhof Großaspach
2:1 (2:0)
04.05.2019
FSV Zwickau - TSV 1860 München
5:2 (2:1)
04.05.2019
FC Carl Zeiss Jena - Würzburger Kickers
3:4 (1:2)
04.05.2019
1. FC Kaiserslautern - SpVgg Unterhaching
4:0 (0:0)
04.05.2019
Sportfreunde Lotte - SV Wehen Wiesbaden
0:1 (0:0)
05.05.2019
KFC Uerdingen 05 - Energie Cottbus
1:2 (1:1)
05.05.2019
VfR Aalen - Eintracht Braunschweig
1:3 (0:2)
06.05.2019
Fortuna Köln - SV Meppen
1:1 (1:0)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
MSV Duisburg
18
12
1
5
38:24
+14
37
2
FC Ingolstadt 04
18
9
6
3
35:20
+15
33
3
Eintracht Braunschweig
19
9
5
5
30:23
+7
32
4
Hallescher FC
19
9
4
6
34:21
+13
31
5
SpVgg Unterhaching
18
8
7
3
28:21
+7
31
6
SV Meppen
19
8
6
5
38:27
+11
30
7
SV Waldhof Mannheim
19
7
9
3
29:22
+7
30
8
KFC Uerdingen 05
19
8
5
6
23:25
-2
29
9
1. FC Kaiserslautern
19
8
4
7
35:35
0
28
10
1. FC Magdeburg
19
6
8
5
25:19
+6
26
11
Würzburger Kickers
19
8
2
9
32:39
-7
26
12
TSV 1860 München
18
7
4
7
26:27
-1
25
13
Hansa Rostock
19
7
4
8
22:27
-5
25
14
FSV Zwickau
19
6
5
8
29:28
+1
23
15
FC Bayern München II
19
6
4
9
34:41
-7
22
16
Viktoria Köln
19
5
6
8
32:37
-5
21
17
Chemnitzer FC
19
4
8
7
28:32
-4
20
18
Preußen Münster
19
3
7
9
29:39
-10
16
19
Sonnenhof Großaspach
19
4
4
11
20:39
-19
16
20
Carl Zeiss Jena
19
3
3
13
19:40
-21
12

AHUswärtssieg beim Tabellenführer – Soukou und Biankadi treffen in Osnabrück

Den 36. Spieltag eröffnete der F.C. Hansa am Freitagabend gegen den bereits feststehenden Aufsteiger aus Osnabrück. Gegen den VfL stellte Hansa-Trainer Jens Härtel wieder auf Dreier-Kette um und brachte Amaury Bischoff ins Abwehrzentrum für mehr Spielkontrolle. Außerdem rückte Tanju Öztürk für Kai Bülow in die erste Elf und sollte mithelfen, die positive Auswärtsbilanz fortzuführen.

Hansa begann mutig an der Bremer Brücke und setzte sich in den Anfangsminuten in der Osnabrücker Hälfte fest. Nach acht Minuten kam dann aber auch der Drittligameister auf und verlangte der Kogge – vor allem Mannschaftskapitän Hüsing – alles ab. Der Rostocker klärte mit einer überragenden Grätsche gegen Marcos Alvarez. Auf der Gegenseite dann der FCH mit der große Chance zur Führung. Öztürk steckte perfekt für Ahlschwede durch, der mit einem Querpass Pascal Breier suchte – doch Konrad konnte die Hereingabe gerade noch zur Ecke lenken.

Es ging hin und her an der Bremer Brücke. Osnabrück mit der Kopie der Hansa-Chance. Benjamnin Girth probierte es mit einem Querpass auf Alvarez, der eigentlich nur noch einschieben brauchte, aber letztlich den Ball nicht richtig traf. Die Härtel-Elf hatte aber erneut einen Antwort parat und probierte es gleich doppelt mit Pepic und Biankadi aus der Distanz. In der 20. Spielminute schlug der Tabellenführer dann aber zu. Alvarez steckte für Girth durch, der Gelios keine Chance ließ und zum 1:0 einschob.

Aber auch hier hatte Hansa die direkte Antwort. Über Biankadi ging es schnell zu Soukou, der mit einer Körpertäuschung Konrad ins Leere laufen ließ und trocken zum 1:1 versenkte. Beide Mannschaften suchten weiter ihr Glück in der Offensive und versuchten schnell das Mittelfeld zu überbrücken. Dies gelang der Kogge immer besser und schlug kurz vor der Halbzeit noch einmal zu. Merveille Biankadi legte sich mit einem Kontakt den Ball an Gegenspieler Susac vorbei und lief alleine auf das VfL-Tor zu – Biankadi blieb cool und stellte die 2:1-Pausenführung her.

Ohne personelle Veränderungen ging es für beide Mannschaften in den zweiten Durchgang. Der F.C. Hansa wollte an die gute Schlussphase der ersten Hälfte anknüpfen, doch der VfL Osnabrück kam gut aus der Kabine und zeigte sich direkt nach einer Ecke gefährlich. Aber auch Hansa legte gleich wieder los. Pepic probierte es mit einem guten Versuch aus der Distanz, Osnabrück-Keeper Kühn konnte nicht parieren, sodass Biankadi zum Nachschuss kam, aber aus guter Position deutlich verzog. Die Härtel-Elf drückte nun deutlich auf den dritten Treffer. In der 59. legte Biankadi im Strafraum für Breier auf, der frei aus fünf Metern über das Tor schoss.

In der Folge bekam Osnabrück wieder mehr Zugriff auf das Spiel und versuchte selbst offensiv für Akzente zu sorgen. Doch Hansa präsentierte sich gut organisiert. Die Rostocker ließen kaum noch etwas zu und hatten den nächsten Auswärtssieg fest im Blick. In den Schlussminuten musste Hansa dann sogar in Unterzahl agieren – Öztürk musste verletzt runter. Zehn Rostocker waren nun gefordert, brachten letztlich aber souverän und verdient den Sieg über die Zeit.

VfL Osnabrück - F.C. Hansa Rostock 1:2 (1:2)

Torfolge: 1:0 Girth (20.), 1:1 Soukou (25.), 1:2 Biankadi (43.)

VfL Osnabrück: Kühn – Ajdini (50. Tigges), Konrad, Susac (85. Pulido), Agu – Ouahim, Taffertshofer, Blacha, Heider (72. Pfeiffer) – Alvarez - Girth

F.C. Hansa Rostock: Gelios – Hüsing, Bischoff (72. Rieble), Riedel – Ahlschwede, Pepic, Öztürk, Wannenwetsch – Soukou, Breier (82. Hilßner), Biankadi (85. Bülow)

Meisterliche Osnabrücker bestechen mit individueller Qualität

Drei Saisonspiele stehen der Kogge im laufenden Ligabetrieb noch bevor, wovon das Nächste mit Sicherheit alles andere als ein lauer Sommerkick wird. An der Bremer Brücke soll es am Freitag (19 Uhr) nämlich nochmal so richtig heiß werden, da das Stadion aller Voraussicht nach restlos ausverkauft sein wird und beide Teams im prestigeträchtigen Duell auf einen Erfolg brennen.

"Jetzt dürfen sie wieder feiern, aber ich sag heute nicht wie lange", mit diesen Worten strahlte ein überglücklicher Daniel Thioune am vergangenen Wochenende in die Fernsehkameras. Kurz zuvor hatten seine Schützlinge auch das siebte Ligaspiel in Serie gewinnen können und mit dem 2:1-Auswärtssieg beim FC Energie Cottbus ihr Meisterstück abgelegt. Denn die Krone der 3. Liga, sie ist dem wie entfesselt aufspielenden VfL Osnabrück drei Spieltage vor Saisonende endgültig nicht mehr abzunehmen.

Beim Gastspiel in der Lausitz sorgten einmal mehr zwei Dauerbrenner mit ihren Toren für die Entscheidung: Kapitän Marc Heider und Torjäger Benjamin Girth. Letzterer war erst zur Winterpause aus Kiel verpflichtet worden und zahlt das Vertrauen seitdem mit Toren am Fließband zurück. Alleiniger Topscorer der Lila-Weißen ist allerdings der bei Eintracht Frankfurt ausgebildete Marcos Álvarez, dem in 32 Einsätzen schon elf Tore und sieben Vorlagen gelangen.

Im Mittelpunkt und unabhängig von allen Bestwerten steht in Osnabrück aber einzig und allein das Team, was von sämtlichen VfL-Verantwortlichen immer wieder mit Nachdruck betont wird. Anders wäre eine solch bravouröse Leistung der Mannschaft, die in der vergangenen Spielzeit auf Platz 17 stehend nur knapp einem Abstieg entging, wohl auch kaum möglich gewesen. Der erst 22-jährige Keeper Nils Körber, kürzlich zu Niedersachsens Fußballer des Jahres gekürt, ist hingegen ein weiterer Beleg für die Brillanz einiger Einzelspieler.

Gegen unsere Kogge sollen die Osnabrücker Partywochen aus Sicht des eigenen Anhangs nun bestenfalls fortgesetzt werden, gerade im Hinblick auf die jüngsten Begegnungen beider Teams darf sich aber auf einen völlig offenen Schlagabtausch eingestellt werden. Die Bilanz der letzten sieben Aufeinandertreffen ist mit jeweils zwei Siegen und drei Remis vollkommen ausgeglichen, das Hinspiel endete nach Toren von Heider und dem umjubelten Ausgleich von Kapitän Oliver Hüsing mit 1:1.

  • PK vor dem 36. Spieltag
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