Offizielle Website des F.C. Hansa Rostock - Unsinkbar seit 1965

36. Spieltag2019/20

3:1
Datum
Spielgegner
Ergebnis
26.06.2020
KFC Uerdingen 05 - Chemnitzer FC
1:1 (1:0)
27.06.2020
FSV Zwickau - Eintracht Braunschweig
3:2 (0:1)
27.06.2020
SV Waldhof Mannheim - Preußen Münster
0:0 (0:0)
27.06.2020
TSV 1860 München - SpVgg Unterhaching
3:0 (1:0)
27.06.2020
MSV Duisburg - Hallescher FC
2:2 (1:2)
27.06.2020
1. FC Kaiserslautern - Viktoria Köln
3:0 (1:0)
27.06.2020
Würzburger Kickers - F.C. Hansa Rostock
3:1 (2:0)
27.06.2020
FC Carl Zeiss Jena - FC Bayern München II
1:2 (1:1)
28.06.2020
SV Meppen - FC Ingolstadt 04
0:2 (0:1)
28.06.2020
1. FC Magdeburg - Sonnenhof Großaspach
0:1 (0:0)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
FC Bayern München II
38
19
8
11
76:60
+16
65
2
Würzburger Kickers
38
19
7
12
71:60
+11
64
3
Eintracht Braunschweig
38
18
10
10
64:53
+11
64
4
FC Ingolstadt 04
38
17
12
9
61:40
+21
63
5
MSV Duisburg
38
17
11
10
68:48
+20
62
6
Hansa Rostock
38
17
8
13
54:43
+11
59
7
SV Meppen
38
16
10
12
69:57
+12
58
8
TSV 1860 München
38
16
10
12
63:54
+9
58
9
SV Waldhof Mannheim
38
13
17
8
52:47
+5
56
10
1. FC Kaiserslautern
38
14
13
11
59:54
+5
55
11
SpVgg Unterhaching
38
12
15
11
51:54
-3
51
12
Viktoria Köln
38
14
9
15
65:71
-6
51
13
KFC Uerdingen 05
38
12
12
14
40:54
-14
48
14
1. FC Magdeburg
38
10
17
11
49:42
+7
47
15
Hallescher FC
38
12
10
16
64:66
-2
46
16
FSV Zwickau
38
11
11
16
56:61
-5
44
17
Chemnitzer FC
38
11
11
16
54:60
-6
44
18
Preußen Münster
38
9
13
16
49:62
-13
40
19
Sonnenhof Großaspach
38
8
8
22
33:67
-34
32
20
Carl Zeiss Jena
38
5
8
25
40:85
-45
23

Verdiente Niederlage - Hansa verliert in Würzburg mit 1:3

Nach zuletzt sechs ungeschlagenen Spielen setzte es für den F.C. Hansa Rostock am 36. Spieltag der 3. Liga eine klare Niederlage. Die Kogge musste sich im Auswärtsspiel bei den Würzburger Kickers mit 1:3 geschlagen geben und verlor damit den Anschluss an die Rothosen, die ihre Aufstiegsambitionen eindrucksvoll unterstreichen konnten.

Chef-Trainer Jens Härtel blieb seiner Rotation aus den letzten Wochen treu und baute seine Mannschaft im Vergleich zum Heimspiel gegen Kaiserslautern auf insgesamt vier Positionen um. Für Opoku, Verhoek, Reinthaler und Nartey rückten Hanslik, Ahlschwede, Bülow und der zuletzt gelb-gesperrte Neidhart in die Startformation.

Die Partie startete zurückhaltend, beide Mannschaften waren zu Beginn sehr darauf bedacht, keine Fehler zu machen und so blieben Chancen in der Angangsphase weitestgehend aus. Bezeichnend dafür war eine Standardsituation, die in der neunten Spielminute die erste Torannäherung des Spiels verursachte: Nach einem Freistoß für die Gastgeber kam Hansen zum Kopfball, setzte diesen jedoch über das Tor. Die Kogge tat sich zu Beginn schwer, Druck auf das Würzburger Tor auszuüben. Die Gastgeber dagegen schafften es immer besser, sich in der Hälfte des FCH festzusetzen, erarbeiteten sich zahlreiche Gelegenheiten und wurden belohnt: Nach einem Eckball sprang der Ball auf die Füße von Hägele, dessen abgefälschter Schuss unhaltbar für Kolke im linken Eck landete (19.). Der Führungstreffer änderte zunächst nichts am Spielverlauf, die Kickers spielten weiter nach vorn und konnten nachlegen: Stürmer Baumann lupfte einen Ball über die Rostocker Abwehrreihe und setzte damit Pfeiffer in Szene, der nach einer halben Stunde auf 2:0 erhöhen konnte (30.). Wachgerüttelt von dem erneuten Gegentor kam in der 36. Minute endlich auch die Kogge zu ihrer ersten Tormöglichkeit. Ein Freistoß von Neidhart vom linken Strafraumeck segelte durch den ganzen Strafraum und landete schlussendlich am rechten Pfosten. Auch die letzte Gelegenheit des ersten Durchgangs gehörte der Kogge, Hansliks Schussversuch aus sechzehn Metern flog jedoch über das Tor und so ging es aus Rostocker Sicht mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Halbzeitpause.

Die zweite Halbzeit startete gleich mit einem Knall: Herrmann setzte einen strammen Schuss nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff an den Pfosten (46.). Drei Minuten später gab es bereits die nächste große Gelegenheit für die Gastgeber. Pfeiffer testete Kolke gleich doppelt, der Rostocker Schlussmann blieb jedoch Sieger und konnte glänzend abwehren. Die Kogge zeigte in Folge einen zumindest etwas engagierteren Auftritt, auf zwei Torannäherungen vom eingewechselten Nartey folgte eine Großchance durch Scherff, der nach Vorlage von Breier freistehend am Würzburger Torhüter Müller scheiterte (60.). Das Tor sollte jedoch auf der anderen Seite fallen: Erneut war es Pfeiffer, der in der 70. Spielminute einen Würzburger Gegenangriff mit einem Abschluss ins linke Eck zum 3:0 vollendete. Der dritte Treffer der Rothosen bedeutete gleichzeitig die Vorentscheidung, größere Torchancen waren in der Schlussviertelstunde ohnehin nicht zu finden. Drei Minuten vor regulärem Spielende setzte sich dann Breier noch einmal im gegnerischen Strafraum durch und konnte mit seinem 15. Saisontor etwas Ergebniskosmetik für den FCH betreiben – unter dem Strich blieb es aber bei der in Summe verdienten Niederlage.

Würzburger Kickers – F.C. Hansa Rostock 3:1 (2:0)

Tore: 1:0 Hägele (19.), 2:0, 3:0 Pfeiffer (30., 70.), 3:1 Breier (87.)

Würzburger Kickers: Müller – Ronstadt, Hansen, Hägele, Hemmerich – Hoffmann, Sontheimer (79. Vrenezi), Kaufmann (77. Gnaase), Herrmann – Baumann (64. Saliou Sané), Pfeiffer (77. Schuppan)

F.C. Hansa Rostock: Kolke – Ahlschwede, Sonnenberg (77. Straith), Riedel, Neidhart (63. Pedersen) – Butzen (46. Nartey), Bülow, Pepic, Scherff – Hanslik (63. Vollmann), Breier

Nächster Halt 2. Liga? Kickers seit Wochen im Rausch

Vorletztes Auswärtsspiel – vermeintlich letzte Chance, um den Traum des Aufstiegs am Leben zu halten. Wenn die Kogge am Sonnabend ab 14 Uhr bei den Würzburger Kickers gastiert, geht es vor allem für die Härtel-Elf um alles. Im Duell zwischen der besten Defensive und der zweitbesten Offensive der Liga könnte drei Spieltage vor Saisonende eine Vorentscheidung in Sachen Zweitliga-Rückkehr fallen.

Ähnlich wie der F.C. Hansa haben auch die Rothosen seit Wochen einen Lauf – mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass die Würzburger in den acht Partien seit dem Re-Start nochmal vier Zähler mehr holten als die Kogge. Mit starken 19 von möglichen 24 geholten Punkten seit Wiederaufnahme des Spielbetriebs liegen die Kickers sowohl in der Formtabelle als auch in der „echten“ Tabelle der 3. Liga inzwischen auf Rang drei. Dazu präsentiert sich die Abteilung Angriff, die in der laufenden Saison bereits 65 Mal zuschlagen konnte, gerade in diesen Tagen in absoluter Topform.

Ein Garant für den Aufschwung der Nordbayern ist neben der von Fabio Kaufmann und Luca Pfeiffer angeführten Offensive aber vor allem die große Konstanz des Teams. Bester Beleg hierfür: Seit dem 30. November 2019, dem Tag, an dem die Kickers mit 0:1 im Rostocker Ostseestadion unterlagen, verloren die Rothosen lediglich zwei weitere Partien. Macht in Summe 40 von 54 Punkten, welche sich die Mannschaft in einem Zeitraum von über einem halben Jahr zu eigen machte, und bedeutete die wundersame Reise aus den Tiefen des Abstiegskampfs in Richtung eines Platzes an der Sonne.

Dass ihnen nach diesen grandiosen Leistungen nun ausgerechnet im Endspurt die Puste ausgeht, ist kaum zu erwarten. Zumal die Mannen von Trainer Michael Schiele im Fall eines weiteren Sieges schon annähernd den Champagner kaltstellen könnten. Gegen eine vorzeitige Party wird sich der F.C. Hansa jedoch mit aller Leidenschaft stemmen. Denn gewinnt die Kogge auch Partie Nummer zwei gegen Würzburg, würden die Karten im Kampf um den Aufstieg nochmal von Grund auf neu gemischt werden.

  • PK nach dem 36. Spieltag
  • sunmakersunmaker