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37. Spieltag2018/19

F.C. Hansa Rostock
1:1
KFC Uerdingen 05
Datum
Spielgegner
Ergebnis
11.05.2019
Hallescher FC - Eintracht Braunschweig
1:0 (1:0)
11.05.2019
Energie Cottbus - VfR Aalen
2:1 (1:1)
11.05.2019
F.C. Hansa Rostock - KFC Uerdingen 05
1:1 (1:1)
11.05.2019
SV Wehen Wiesbaden - VfL Osnabrück
1:0 (1:0)
11.05.2019
SpVgg Unterhaching - Sportfreunde Lotte
3:0 (1:0)
11.05.2019
Würzburger Kickers - 1. FC Kaiserslautern
2:0 (1:0)
11.05.2019
SV Meppen - Carl Zeiss Jena
0:1 (0:1)
11.05.2019
TSV 1860 München - Fortuna Köln
3:2 (2:2)
11.05.2019
Sonnenhof Großaspach - FSV Zwickau
5:2 (3:1)
11.05.2019
Preußen Münster - Karlsruher SC
1:4 (0:2)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
VfL Osnabrück
38
22
10
6
56:31
+25
76
2
Karlsruher SC
38
20
11
7
64:38
+26
71
3
SV Wehen Wiesbaden
38
22
4
12
71:47
+24
70
4
Hallescher FC
38
19
9
10
47:34
+13
66
5
Würzburger Kickers
38
16
9
13
56:45
+11
57
6
Hansa Rostock
38
14
13
11
47:46
+1
55
7
FSV Zwickau
38
14
10
14
49:47
+2
52
8
Preußen Münster
38
15
7
16
48:50
-2
52
9
1. FC Kaiserslautern
38
13
12
13
49:51
-2
51
10
SpVgg Unterhaching
38
11
15
12
53:46
+7
48
11
KFC Uerdingen 05
38
14
6
18
47:62
-15
48
12
TSV 1860 München
38
12
11
15
48:52
-4
47
13
SV Meppen
38
13
8
17
48:53
-5
47
14
Carl Zeiss Jena
38
11
13
14
48:57
-9
46
15
Sonnenhof Großaspach
38
9
18
11
38:39
-1
45
16
Eintracht Braunschweig
38
10
15
13
48:54
-6
45
17
Energie Cottbus
38
12
9
17
51:58
-7
45
18
Sportfreunde Lotte
38
9
13
16
31:46
-15
40
19
Fortuna Köln
38
9
12
17
38:64
-26
39
20
VfR Aalen
38
6
13
19
45:62
-17
31

Hüsing trifft bei Heim-Abschied – Hansa und Uerdingen teilen die Punkte

Remis im letzten Heimspiel der Saison: Vor der starken Kulisse von 16.700 Zuschauern kommt der F.C. Hansa Rostock gegen den KFC Uerdingen nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Die Führung von Hüsing konnten die Gäste binnen sechs Minuten egalisieren, nach der Pause verpasste unser Team den entscheidenden zweiten Treffer.

Zwei Änderungen hatte Chef-Trainer Jens Härtel notgedrungen an seiner Startformation vornehmen müssen und den gelbgesperrten Cebio Soukou sowie den angeschlagenen Julian Riedel durch Marcel Hilßner und Nico Rieble ersetzt. Taktisch bewegte sich unsere Mannschaft erneut im offensiven 3-4-3-System.

Von einer großen Choreographie der Südtribüne eingeleitet, nahm die Kogge schon frühzeitig an Fahrt auf. Bereits in Spielminute drei rauschte ein Schuss von Mirnes Pepic nur knapp am Tor der Gäste vorbei, erneut Pepic und Hilßner kamen im Anschluss zu weiteren Abschlüssen, denen es aber an der letzten Präzision fehlte. Der KFC kam in Person von Osawe nach einer guten Viertelstunde zu seiner ersten Möglichkeit – doch Gelios war auf dem Posten.

Nach der munteren Anfangsphase flachte das Spiel zunächst deutlich ab, den Ungenauigkeiten beider Teams geschuldet wurden Torraumszenen zu absoluter Mangelware. Ausgerechnet eine Standardsituation sollte es in der 31. Minute trotzdem klingeln lassen. Kapitän Oliver Hüsing hatte den Ball nach einem Eckstoß vor die Füße bekommen und konnte diesen aus kürzester Distanz zu seinem dritten Saisontreffer über die Linie drücken.

Und der Treffer sollte dem Spiel guttun: Zunächst landete eine verunglückte Rückgabe von Bischoff beinahe im eigenen Gehäuse (33.), fast im Gegenzug zwang Pascal Breier KFC-Schlussmann Vollath mit einem Schuss von der Strafraumkante zur Glanzparade (35.). Sechs Minuten vor der Halbzeitpause musste der FCH dann den Ausgleich hinnehmen – Krempicki traf unhaltbar ins rechte untere Eck und sorgte so für den Schlusspunkt der ersten Hälfte.

Durchgang zwei startete daraufhin mit einem Paukenschlag: Aus gut 25 Metern Entfernung hatte Uerdingens Erb den Abschluss gesucht und war am Aluminium gescheitert (49.). Hansa brauchte hingegen zehn Minuten, um durch Breier zu einer weiteren Möglichkeit zu kommen, dessen gefährliche Flanke denkbar knapp an Biankadi vorbeirauschte. In Spielminute 57 wechselte Jens Härtel zum ersten Mal und ersetzte Bischoff durch Rankovic.

Mit Hereinnahme von Anton Donkor tauschte unser Chef-Trainer sechs Minuten später auch offensiv – und Donkor wusste sich mit einem gefühlvollen Zuspiel für Wannenwetsch direkt in Szene zu setzen. Von dort aus landete der Ball wiederum bei Breier, dessen Schuss jedoch abgeblockt wurde. Auf der gegenüberliegenden Seite war Osawe allein auf weiter Flur, konnte an der Seitenlinie aber vom herausgeeilten Gelios gestellt werden (65.).

In der 71. Minute gab es dann helle Aufregung im Uerdinger Strafraum, nachdem Rieble den Ball zum vermeintlichen 2:1 zwar über die Linie drückte, Schiedsrichter Haslberger aber auf Offensivfoul entschied. Kurz darauf verfehlte Breier das Gehäuse der Gäste nur knapp (77.), auch der KFC kam durch Osawe noch zu zwei guten Schusschancen. Die große Möglichkeit zur späten Entscheidung hatte Sekunden vor dem Ende Pascal Breier, doch sein Versuch klatschte an den linken Pfosten.

F.C. Hansa Rostock – KFC Uerdingen 1:1 (1:1)

Tore: 1:0 Hüsing (31.), 1:1 Krempicki (39.)

F.C. Hansa Rostock: Gelios – Hüsing, Bischoff (57. Rankovic), Rieble – Ahlschwede, Öztürk (82. Hildebrandt), Pepic, Wannenwetsch – Hilßner (63. Donkor), Breier, Biankadi

KFC Uerdingen: Vollath – Großkreutz, Erb, Lukimya, Dorda (46. Chessa) – Pflücke, Maroh, Krempicki, Konrad (76. Bittroff) – Dörfler (83. Holldack), Osawe

KFC Uerdingen – Kein normaler Drittligist

Volle Ränge, explosive Atmosphäre, echte Emotionen – auf all das werden wir im Ostseestadion nach dem kommenden Spieltag für über zwei Monate verzichten müssen. Ehe es jedoch in die wohlverdiente Sommerpause geht, will sich unser Team mit einem Heimsieg standesgemäß von euch verabschieden. Gegner KFC Uerdingen charakterisiert dabei alles andere als einen normalen Drittligisten.

Rein auf dem Papier bekommt es die Kogge nämlich mit einem der stärksten Kontrahenten zu tun, bei dem Spieler wie Maximilian Beister, Weltmeister Kevin Großkeutz oder Ex-Bundesliga-Verteidiger Dominic Maroh weitaus mehr als den aktuell zehnten Tabellenplatz vermuten lassen würden. Zwischen Anspruch und Realität klafft beim KFC allerdings eine unübersehbare Lücke. Mittelfeld statt Aufstiegsplatz, Inkonstanz anstelle von Beständigkeit, Trainer-Verschleiß ohne Grenzen.

Mitsamt zweier Interimslösungen bringen es die Blau-Roten auf sagenhafte fünf Übungsleiter – in einer einzigen Spielzeit. Für Aufstiegstrainer Stefan Krämer war trotz einer starken Hinrunde im Januar Schluss, Nachfolger Norbert Meyer musste nach sieben Spielen ohne einen einzigen Sieg die Segel streichen. Neu dabei ist seit dem vergangenen Spieltag Heiko Vogel, der bereits den FC Basel, mehrere Jugendteams des FC Bayern und zuletzt den österreichischen Erstligisten Sturm Graz coachte.

Zu Vogels Premiere setzte es gegen Energie Cottbus aber erstmal eine weitere Niederlage, die insgesamt 17. in der laufenden Spielzeit. Nur der bereits abgestiegene VfR Aalen verlor bislang öfter. Seit der überraschenden Ablösung von Ex-Coach Krämer glückten überhaupt nur zwei weitere Siege. Für einen zwischenzeitlichen Lichtblick konnte das Team hingegen im Niederrheinpokal sorgen, wo im Halbfinale Anfang April Rot-Weiss Essen bezwungen wurde. Ende Mai geht es gegen den Wuppertaler SV dann um den Titel und den Einzug in den DFB-Pokal.

Die individuelle und vor allem in der Hinrunde ersichtliche Klasse des Krefelder Clubs bekam unser F.C. Hansa im Hinspiel zu spüren. Bei der 1:2-Niederlage waren die Blau-Roten das über 90 Minuten spielbestimmende Team und fuhren einen verdienten Erfolg ein. Den bislang letzten Sieg der Kogge besorgte im April 1996 ein gewisser Stefan Beinlich, der vom Punkt aus 15.700 Zuschauer jubeln ließ. Dieser Wert wird am Sonnabend mit großer Wahrscheinlichkeit sogar übertroffen – und im besten Fall mit weiteren Jubelschreien vergoldet.

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