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7. Spieltag2020/21

F.C. Hansa Rostock
5:1
Viktoria Köln
Datum
Spielgegner
Ergebnis
24.10.2020
SV Meppen - 1. FC Kaiserslautern
3:2 (1:1)
24.10.2020
FC Ingolstadt 04 - Dynamo Dresden
1:0 (1:0)
24.10.2020
F.C. Hansa Rostock - Viktoria Köln
5:1 (2:0)
24.10.2020
VfB Lübeck - Hallescher FC
2:3 (1:0)
24.10.2020
1. FC Magdeburg - SV Wehen Wiesbaden
1:2 (0:0)
24.10.2020
MSV Duisburg - KFC Uerdingen 05
0:2 (0:0)
25.10.2020
FC Bayern München II - SV Waldhof Mannheim
2:0 (1:0)
25.10.2020
1. FC Saarbrücken - SC Verl
1:2 (0:1)
26.10.2020
SpVgg Unterhaching - TSV 1860 München
0:2 (0:1)
04.11.2020
FSV Zwickau - Türkgücü München
0:1 (0:0)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
1. FC Saarbrücken
13
7
4
2
24:14
+10
25
2
Dynamo Dresden
13
8
1
4
19:11
+8
25
3
FC Ingolstadt 04
13
7
2
4
18:15
+3
23
4
TSV 1860 München
13
5
5
3
24:15
+9
20
5
SC Verl
11
6
2
3
21:12
+9
20
6
Hansa Rostock
12
5
5
2
19:13
+6
20
7
SV Wehen Wiesbaden
13
5
4
4
21:18
+3
19
8
Türkgücü München
11
4
6
1
20:16
+4
18
9
Viktoria Köln
13
5
3
5
17:21
-4
18
10
Hallescher FC
12
5
3
4
15:19
-4
18
11
SV Waldhof Mannheim
11
3
6
2
21:17
+4
15
12
KFC Uerdingen 05
13
4
3
6
11:15
-4
15
13
VfB Lübeck
12
4
2
6
16:17
-1
14
14
1. FC Kaiserslautern
13
2
8
3
12:15
-3
14
15
SpVgg Unterhaching
11
4
1
6
11:16
-5
13
16
FSV Zwickau
12
3
3
6
12:15
-3
12
17
FC Bayern München II
12
3
3
6
16:21
-5
12
18
1. FC Magdeburg
13
3
3
7
12:20
-8
12
19
MSV Duisburg
13
2
4
7
12:24
-12
10
20
SV Meppen
10
3
0
7
11:18
-7
9

Ungefährdeter Heimsieg - 5:1 gegen Viktoria Köln

Zum Ende der ersten englischen Woche der neuen Saison bekam es der FCH mit den starken Kölnern und Ex-Trainer Pavel Dotchev im Ostseestadion zu tun. Viktoria hatte vor der Partie zwei Zähler mehr auf dem Punktekonto und kam mit breiter Brust nach Rostock. Wobei Dotchev auf den gesperrten Rossmann verzichten musste.

Hansa-Coach Härtel war ebenfalls zu einem Wechsel gezwungen – der angeschlagene Sonnenberg wurde durch Rother ersetzt, der sich ins zentrale Mittelfeld einsortierte – Löhmannsröben rückte dafür eine Position nach hinten.

Die Kogge wollte den Schwung aus der Mannheim-Partie direkt mitnehmen, bekam es aber mit einem gut organisierten Geger zu tun, der zunächst häufiger den Ball am Fuß hatte. Die erste Torgefahr ging allerdings von Hansa aus. Litka zog einen Freistoß auf den langen Pfosten – dort verpasste Riedel knapp. Kurz darauf ging es über rechts und mit Vollmann, dessen Querpass bei Butzen landete, doch Köln-Keeper entschärfte den Abschluss.

In der Folge erkämpfte sich der FCH immer mehr Feldvorteile und beschäftigte die Gäste in der eigenen Hälfte – Litka mit der nächsten Möglichkeit in der 19. Spielminute. Vier Minuten später war es Reinthaler, der zunächst nach einer Ecke verpasste. Doch die Kogge blieb gleich dran. Über Umwege landete der Ball vor den Füßen von Bentley Baxter Bahn, dessen Abschluss unhaltbar im rechten unteren Eck einschlug. Und Hansa ließ nicht nach. Diesmal legt Litka nach außen auf Butzen, dessen Flanke fand Verhoek im Zentrum, der Mielitz erneut keine Chance ließ.

Hansa ließ die Kölner daraufhin wieder mehr spielen, ließ die Domstädter dabei aber nicht mal ansatzweise in die Nähe des eigenen Strafraums kommen. Im Gegenteil: die Rostocker konterten und hatten durch Neidhart den nächsten Treffer auf dem Fuß, aber diesmal konnte Mielitz parieren. Der Schlussmann hielt sein Team auch kurz darauf im Spiel – erst parierte er gegen Vollmann, dann gegen Verhoek.

Dementsprechend hochverdient ging es für den F.C. Hansa mit 2:0 in die Kabine.

Ohne Wechsel ging es für den FCH in den zweiten Druchgang – Dotchev brachte hingegen mit Theile für Klingenburg einen frischen Offensivmann ins Spiel. Doch am Spielgeschehen änderte das vorerst nichts. Hansa hatte gleich die nächste Chance zum durch Litka, um auf 3:0 zu erhöhen.

Kurz darauf tat dies die Kogge dann aber doch. Nach einer Ecke hatte Verheok das Tor auf dem Kopf, Mielitz konnte noch parieren, doch der zweite Versuch durch Riedel saß. Und weiter ging es im Ostseestadion. Diesmal kam Vollmann über rechts, der mit seiner Flanke Verhoek im Zentrum fand – 4:0 für Hansa!

Für die offensiven Szenen war nur Hansa zuständig. Nach einer schönen Kombination (59.) setzte Neidhart erneut Verhoek in Szene, der nur knapp seinen dritten Treffer an diesem Tage verpasste.

Das 5:0 ließ aber dennoch nicht lange auf sich warten. In der 69. Minute legte Litka perfekt für Vollmann in den Lauf, der humorlos in in die Torwartecke traf.  

Eigentlich hatte die Kogge alles im Griff. Doch eine Unaufmerksamkeit in der 80. Minute sorgte noch einmal für Aufregung. Nah einem Ballverlust hatte Kölns Wunderlich plötzlich den Ehrentreffer auf dem Fuß, doch Riedel brachte ihn im Strafraum zu Fall. Elfmeter und Rot für den Hanseaten. Den Strafstoß vesenkte Wunderlich eiskalt.

Danach passierte nicht mehr viel – die Punkte blieben mehr als verdient im Ostseestadion.

F.C. Hansa Rostock – Viktoria Köln 5:1 (2:0)

Tore: 1:0 Bahn (24.), 2:0 Verhoek (25.), 3:0 Riedel (49.), 4:0 Verhoek (50.), 5:0 Vollmann (69.), 5:1 Wunderlich (80.)

F.C. Hansa Rostock: Kolke – Riedel, Löhmannsröben, Reinthaler – Neidhart, Rother, Bahn, Butzen – Vollmann (70. Omladic), Verhoek (70. Breier), Litka (75. Daedlow)

Viktoria Köln: Mielitz – Gottschling, Kyere, Hajrovic, Handle – Holzweiler (52. Lorch), Klefisch, Klingenburg (46. Thiele), Wunderlich, Cueto – Bunjaku (68. Fritz)

Ein Wiedersehen und ein gefährliches Duo

Am 7. Spieltag gastiert der FC Viktoria Köln an der Ostseeküste. Mit dem FC trifft unsere Kogge nicht nur auf einen formstarken Gegner, sondern an der Seitenlinie auch auf einen alten Bekannten.

Der Verein aus dem Kölner Stadtteil Höhenberg  hat seinen Ursprung im Jahr 1904, der heutige FC Viktoria Köln entstand jedoch erst im Jahr 2010 und wurde damals gegründet, um die Jugendarbeit des insolventen SCB Viktoria Köln aufzufangen. Seither zeigt die sportliche Entwicklungskurve deutlich nach oben: Bereits in der ersten Spielzeit schaffte der FC den Aufstieg in die Regionalliga West. Nachdem man dort fünf Jahre lang auf Tabellenplatz 3 oder besser einlief, gelang dem Verein in der Saison 2018/19 der lang herbeigesehnte Aufstieg in die 3. Liga, ein solides Premierenjahr endete für die Kölner letztes Jahr im Mittelfeld der Tabelle.

Mit Mike Wunderlich und Albert Bunjaku konnten sich die Rheinländer dabei auf ein ebenso erfahrenes wie torgefährliches Duo verlassen. Zusammen waren die beiden in der abgelaufenen Spielzeit für deutlich mehr als die Hälfte aller Viktoria-Tore verantwortlich. Während Wunderlich neben seinen 17 Toren auch 11 Mal als Vorbereiter glänzte, durfte der ehemalige Bundesligaprofi Albert Bunjaku sogar 20 Tore bejubeln und lief im Kampf um die Torjägerkanone so verdientermaßen auf dem zweiten Platz ein. Das solide Gerüst wurde im Sommer jetzt mit einigen Neuzugängen gestärkt. Vor allem der Name Marcel Risse dürfte vielen ein Begriff sein: Der 31-Jährige Außenspieler blickt auf eine jahrelange Bundesliga-Karriere zurück, fällt aktuell aber aufgrund eines Muskelfaserrisses im Adduktorenbereich verletzt aus. Mit Stürmer Timmy Thiele (zuvor Kaiserslautern), Lorch und Klingenburg (zuvor Wiesbaden, Dresden) hat man zusätzlich Spieler für sich gewonnen, die wissen, worauf es in der 3. Liga ankommt.

Von einigen wurde die Elf von Trainer Pavel Dotchev vor dem Saisonstart deshalb als einer der Geheimfavoriten auf den Aufstieg gehandelt - nicht zu Unrecht wie es scheint, denn die Viktoria hat ihre starke Form aus der Rückrunde konserviert und mit 13 Punkten einen erfolgreichen Saisonstart hingelegt. Lediglich gegen den Absteiger aus Wiesbaden setzte es am 2. Spieltag eine Niederlage. Zuletzt konnten die Rheinländer nicht nur 4 Spiele in Folge gewinnen, sondern blieben dabei auch drei Mal ohne Gegentor.

Und apropos Pavel Dotchev: Der 55-Jährige Bulgare ist Rekordtrainer der 3. Liga (über 250 Spiele) mit Hansa-Vergangenheit: Von 2017 bis Januar 2019 coachte er unsere Kogge und trifft mit Riedel, Scherff und Breier im Ostseestadion deshalb auf alte Bekannte. Die Härtel-Jungs dürften derweil gute Erinnerungen an die Rheinländer haben: Beide Teams brannten vergangenes Jahr mit insgesamt 12 Treffern in zwei Spielen ein regelrechtes Torfeuerwerk ab, die Kogge sammelte dabei vier Zähler ein und blieb unbesiegt. Das soll natürlich auch am Sonnabend so bleiben.

  • PK vor dem 7. Spieltag
  • PK nach dem 7. Spieltag
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