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8. Spieltag2020/21

0:0
Datum
Spielgegner
Ergebnis
30.10.2020
Viktoria Köln - VfB Lübeck
0:2 (0:2)
31.10.2020
Dynamo Dresden - SV Meppen
3:0 (1:0)
31.10.2020
SV Waldhof Mannheim - 1. FC Magdeburg
5:2 (2:2)
31.10.2020
KFC Uerdingen 05 - 1. FC Saarbrücken
1:0 (0:0)
31.10.2020
TSV 1860 München - MSV Duisburg
0:2 (0:0)
01.11.2020
SV Wehen Wiesbaden - FC Bayern München II
2:4 (2:2)
01.11.2020
Türkgücü München - FC Ingolstadt 04
1:1 (1:1)
02.11.2020
1. FC Kaiserslautern - F.C. Hansa Rostock
0:0 (0:0)
02.12.2020
Hallescher FC - SpVgg Unterhaching
2:0 (1:0)
01.12.2020
SC Verl - FSV Zwickau
abges. (abges.)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
1. FC Saarbrücken
13
7
4
2
24:14
+10
25
2
Dynamo Dresden
13
8
1
4
19:11
+8
25
3
Hansa Rostock
13
6
5
2
21:13
+8
23
4
FC Ingolstadt 04
13
7
2
4
18:15
+3
23
5
Hallescher FC
13
6
3
4
17:19
-2
21
6
TSV 1860 München
13
5
5
3
24:15
+9
20
7
SC Verl
11
6
2
3
21:12
+9
20
8
SV Wehen Wiesbaden
13
5
4
4
21:18
+3
19
9
Türkgücü München
12
4
6
2
20:18
+2
18
10
Viktoria Köln
13
5
3
5
17:21
-4
18
11
SV Waldhof Mannheim
11
3
6
2
21:17
+4
15
12
KFC Uerdingen 05
13
4
3
6
11:15
-4
15
13
VfB Lübeck
12
4
2
6
16:17
-1
14
14
1. FC Kaiserslautern
13
2
8
3
12:15
-3
14
15
SpVgg Unterhaching
12
4
1
7
11:18
-7
13
16
FSV Zwickau
12
3
3
6
12:15
-3
12
17
FC Bayern München II
12
3
3
6
16:21
-5
12
18
1. FC Magdeburg
13
3
3
7
12:20
-8
12
19
MSV Duisburg
13
2
4
7
12:24
-12
10
20
SV Meppen
10
3
0
7
11:18
-7
9

Ereignisarme Partie endet ohne Tore – 0:0 auf dem Betzenberg

Zum Abschluss des 8. Spieltags war unsere Kogge beim noch sieglosen 1. FC Kaiserslauern zu Gast. In einer Partie ohne spielerische Highlights und mit nur wenigen Torraumszenen trennten sich die Teams folgerichtig mit einem torlosen Remis.

Im Vergleich zum überzeugenden Ligaspiel gegen Viktoria Köln nahm Chef-Trainer Jens Härtel zwei Veränderungen vor: Für den gesperrten Julian Riedel rutschte Damian Roßbach, der seine Rotsperre abgesessen hatte, in die Startelf und Omladic begann an Stelle von Korbinian Vollmann.

Der FCK war früh in der Partie um Spielkontrolle bemüht, den Roten Teufeln gelang es in der Anfangsphase aber nicht, Gefahr auszustrahlen, denn die Defensive der Kogge stand sicher. Auf der Gegenseite schlichen sich bei unserem FCH immer wieder kleinere Fehler im Spielaufbau ein – vor den Toren passierte dementsprechend wenig. Für zaghafte Torannäherungen sorgten die beiden Mannschaften einzig nach Standardsituationen: Nach einer kurz ausgeführten Ecke konnte FCH-Keeper Kolke eine Flanke von Marlon Ritter problemlos aus dem Strafraum fausten (21.), auf der anderen Seite setzte Löhmannsröben einen Kopfball ein gutes Stück über das Tor (26.). Das erste Mal für größere Gefahr sorgte ein Ballverlust in der eigenen Hälfte von Max Reinthaler, der 1. FCK konnte aus dem Ballgewinn allerdings keinen Nutzen ziehen, denn der folgende Schuss von Pourié ging knapp links vorbei (30.). Mehr nennswerte Szenen gab es bis dato nicht, in einer ereignisarmen ersten Hälfte ging es ohne Tore in die Pause. Beiden Teams fehlte es an Tempo und zündenden Ideen. Das Team vom Betzenberg hatte etwas mehr vom Spiel, konnte die Feldüberlegenheit aber nicht in Torgefahr umwandeln.

Die zweite Hälfte startete mit etwas mehr Schwung und mit einer aktiveren und mutigeren Kogge. Die Härtel-Elf presste jetzt deutlich höher und zwang die Lauterer so vermehrt zu Fehlpässen, doch auch mit dem neuen Elan blieben Torraumszenen weiter Mangelware. Zur nächsten guten Gelegenheit kamen in der 62. Minute schließlich die Roten Teufel: Eine etwas verunglückte Flanke von der linken Seite wurde länger und länger und senkte sich schließlich an den Pfosten des Gehäuses von Markus Kolke, die Hansa-Defensive konnte die Situation bereinigen. Das Spiel wurde in der Folge wieder fahriger, beide Mannschaften gaben im Offensivspiel und im Spielaufbau immer wieder leichtfertig den Ball ab. Ein Fehlpass von Löhmannsröben blieb unbestraft, als die Roten Teufel eine Überzahlsituation einmal mehr nicht sauber genug ausspielten (73.). Die letzten Minuten agierte unser FCH noch in Überzahl: Nach einem starken langen Ball von Breier war Korbinian Vollmann alleine auf dem Weg zum gegnerischen Tor und wurde dabei vom eingewechselten Kleinsorge, der letzter Mann war, von den Beinen geholt – folgerichtig gab es die rote Karte (84.). Doch auch aus der personellen Überlegenheit konnten die Jungs von Jens Härtel keinen Profit mehr schlagen. In einer ereignisarmen Partie trennten sich die beiden Mannschaften so letztlich mit 0:0.

1. FC Kaiserslautern – F.C. Hansa Rostock 0:0

Tore: -

1. FC Kaiserslautern: Spahic – Hercher, Kraus, Sickinger, Hlousek – Hanslik (60. Zuck), Ritter (80. Huth), Rieder, Ciftci, Redondo (76. Kleinsorge) - Pourié

F.C. Hansa Rostock: Kolke – Reinthaler, Löhmannsröben, Roßbach – Neidhart, Rother, Bahn, Butzen (65. Horn) – Omladic (76. Breier), Verhoek, Litka (70. Vollmann)

1. FC Kaiserslautern: Die Roten Teufel auf der Suche nach der Trendwende

Wenn unser F.C. Hansa Rostock am Montag beim 1. FC Kaiserslautern gastiert, treffen zwei wahre Traditionsvereine aufeinander. Doch die Vorzeichen könnten dieses Mal unterschiedlicher kaum sein: Während unsere Kogge mit ordentlich Wind in den Segeln anreist, wartet der 1. FCK noch auf seinen ersten Saisonsieg.

Der 1. FC Kaiserslautern wurde im Jahr 1900 gegründet und hat seither beachtliche sportliche Erfolge – national wie international – gefeiert. Neben dem Erreichen des Viertelfinals der Champions League im Jahr 1999 konnten die Roten Teufel auf deutscher Ebene zwei Pokalsiege und vier Meistertitel für sich beanspruchen. 1998 wurde man dabei sogar als Aufsteiger Deutscher Meister – ein Novum in der deutschen Fußballgeschichte. Doch in den vergangenen Jahren befindet sich der Verein in einer schwierigen Lage – finanziell wie sportlich. Die ohnehin schon angespannte wirtschaftliche Situation des FCK hat sich durch die Corona-Krise nochmals zugespitzt, sodass der Verein im Juni einen Insolvenzantrag stellen musste. Der ausgearbeitete Insolvenzplan wurde kürzlich auf der Gläubigerversammlung, zur großen Erleichterung der Roten Teufel, akzeptiert - nun soll ein Neuanfang vorangetrieben werden.

Doch zunächst gilt es für den FCK, sich aus der Abstiegszone zu befreien. Aktuell verweilt die Mannschaft vom Betzenberg mit vier Zählern auf dem 19. Tabellenplatz, hat in der aktuellen Spielzeit noch kein Spiel gewonnen und bereits einen Trainerwechsel hinter sich: Boris Schommers musste bereits im Anschluss an den zweiten Spieltag seinen Hut nehmen, als nach einem denkbar knappen Aus im DFB-Pokal gegen Regensburg (3:4 im Elfmeterschießen) auch die ersten beiden Ligaspiele gegen Dynamo Dresden und Aufsteiger Türkgücü verloren gingen. Für ihn wurde Jeff Saibene als neuer Chef-Trainer installiert, der zuvor beim FC Ingolstadt an der Seitenlinie stand. Doch die erhoffte Trendwende blieb bislang aus, auch unter der Regie des 52-Jährigen.

Dieser hat nach der 3:2-Niederlage in Meppen in der vergangenen Woche ein klares Hauptproblem ausgemacht: „Uns fehlen die Leadertypen auf dem Platz, die dirigieren, die reden“, so der luxemburgische Coach, der selber sagt, er habe selten eine so ruhige Mannschaft auf dem Feld gesehen.  Eine weitere Ursache für den Fehlstart könnte der enorme Aderlass in der Offensive sein, den der FCK in der Sommerpause verkraften musste: Mit Timmy Thiele (Viktoria Köln), Christian Kühlwetter und Florian Pick (beide 1. FC Heidenheim) haben die drei besten Torschützen und Top-Scorer der vergangenen Saison den Verein verlassen, gleiches gilt für U21-Nationaltorhüter Grill (Bayer Leverkusen). Dennoch:  Das Team der Roten Teufel darf mitnichten unterschätzt werden, denn mit Adam Hlousek (zuvor VfB Stuttgart), Marlon Ritter (zuvor SC Paderborn) sowie dem Ex-Hanseaten Daniel Hanslik (kam von Holstein Kiel), konnte man auch einiges an individueller Qualität neu für sich gewinnen.

Einen besonderen Ansporn für die Härtel-Elf dürften am Montag auch die Spielergebnisse aus der vergangenen Spielzeit darstellen: Das letzte Spiel im Fritz-Walter-Stadion ging mit 0:2 aus FCH-Sicht verloren und auch im heimischen Ostseestadion kam unsere Kogge nicht über ein 1:1 hinaus. Höchste Zeit also, am Montagabend für Revanche zu sorgen.

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