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9. Spieltag2018/19

F.C. Hansa Rostock
1:4
Preußen Münster
Datum
Spielgegner
Ergebnis
25.09.2018
Eintracht Braunschweig - 1. FC Kaiserslautern
1:4 (1:1)
25.09.2018
Sportfreunde Lotte - Carl Zeiss Jena
2:0 (1:0)
25.09.2018
Würzburger Kickers - SV Meppen
2:1 (1:1)
25.09.2018
SV Wehen Wiesbaden - Sonnenhof Großaspach
2:0 (0:0)
25.09.2018
F.C. Hansa Rostock - Preußen Münster
1:4 (0:2)
26.09.2018
KFC Uerdingen 05 - FSV Zwickau
1:2 (0:0)
26.09.2018
VfL Osnabrück - Fortuna Köln
1:0 (0:0)
26.09.2018
VfR Aalen - Karlsruher SC
1:3 (0:1)
26.09.2018
SpVgg Unterhaching - TSV 1860 München
1:1 (0:0)
10.10.2018
Energie Cottbus - Hallescher FC
1:2 (1:2)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
VfL Osnabrück
15
8
6
1
21:10
+11
30
2
Preußen Münster
15
8
2
5
24:18
+6
26
3
Karlsruher SC
15
7
5
3
20:16
+4
26
4
Hansa Rostock
15
7
4
4
24:23
+1
25
5
KFC Uerdingen 05
15
8
1
6
18:18
0
25
6
SpVgg Unterhaching
15
5
9
1
27:15
+12
24
7
Hallescher FC
15
7
3
5
18:15
+3
24
8
SV Wehen Wiesbaden
15
7
2
6
32:23
+9
23
9
1. FC Kaiserslautern
15
5
5
5
21:23
-2
20
10
TSV 1860 München
15
4
7
4
23:16
+7
19
11
Sonnenhof Großaspach
15
3
10
2
14:12
+2
19
12
Energie Cottbus
15
5
4
6
19:22
-3
19
13
Würzburger Kickers
15
5
3
7
20:19
+1
18
14
FSV Zwickau
15
4
6
5
19:18
+1
18
15
Sportfreunde Lotte
15
4
6
5
17:19
-2
18
16
Carl Zeiss Jena
15
4
5
6
17:24
-7
17
17
Fortuna Köln
15
5
2
8
17:31
-14
17
18
VfR Aalen
15
3
5
7
17:22
-5
14
19
SV Meppen
15
3
3
9
18:27
-9
12
20
Eintracht Braunschweig
15
1
6
8
17:32
-15
9

Hansa Rostock unterliegt effizienten Münsteranern mit 1:4

Die dritte Liga will einfach nicht zur Ruhe kommen – nach dem 0:0-Unentschieden bei der SG Sonnenhof Großaspach empfing unsere Kogge bereits am Dienstagabend den SC Preußen Münster im Ostseestadion. 11.900 gut gelaunte Zuschauer machten sich trotz rauer Herbsttemperaturen auf den Weg in unser Wohnzimmer, um den F.C. Hansa zum erhofften dritten Liga-Heimsieg zu schreien.

Chef-Trainer Pavel Dotchev sah im vergangenen Auswärtsspiel bei den Schwaben ein gut funktionierendes Team, dem lediglich der Torerfolg fehlte. Um nun Zuhause den nächsten Dreier für das große Ziel einzufahren, veränderte er die Startaufstellung lediglich auf einer Position und brachte Eigengewächs Lukas Scherff für den angeschlagenen Vladimir Rankovic.

Der Gast aus Münster konnte sich mit einem überzeugenden 3:0-Sieg gegen Energie Cottbus nach drei Niederlagen am Stück einiges an Frust von der Seele schießen und erlebte gegen den FCH einen Start nach Maß. Nach einem Ballgewinn am Sechzehnmeterraum wurde der einlaufende Menig freigespielt und legte auf Mitspieler Dadashov quer, der den Ball nur noch an Ioannis Gelios vorbeischieben musste.

Und es sollte noch schlimmer kommen: Gedanklich noch nicht auf dem Platz stehend, ließ sich unsere Mannschaft nach sechs Minuten im eigenen Stadion auskontern und wurde von Rufat Dadashov erneut eiskalt erwischt. 2:0 für die Adlerträger, schlechter konnte die Partie aus Sicht des F.C. Hansa nicht starten!

Erneut waren die Comeback-Qualitäten der Kogge gefragt, doch unsere Profis schienen vom frühen Doppelschlag vorerst genauso geschockt, wie alle anwesenden Hansafans. Es dauerte bis zur 27. Spielminute, als sich Pascal Breier ein Herz fasste und nach starkem Solo nur knapp am rechten Torpfosten vorbeischoss. Getragen von der lauten Südtribüne schöpfte das Team im Anschluss an diese Chance endlich Mut und erspielte sich ein paar weitere Möglichkeiten. Doch bis zum Pausenpfiff blieb es zunächst beim 2:0 für die Gäste.

Deutlich später als gewohnt fand unsere Mannschaft nach der vermutlich deutlichen Kabinenansprache von Pavel Dotchev wieder zurück auf den Rasen. Um hier noch etwas zu holen brauchte es nun nicht nur eine spielerische Glanzleistung – auch der Wille musste bei allen Spielern stimmen. Drei Minuten nach Wiederanpfiff hatte Soukou nach Pass von Königs den Anschlusstreffer auf dem Fuß, verzog allerdings knapp. Doch die Kogge zeigte Zähne und erkämpfte sich Meter um Meter zurück.

In der 60. Spielminute zeigte Schiedsrichter Wolfgang Haslberger dann auf den Punkt. Nach einem Schuss des starken Biankadi berührte Münsters Kittner den Ball mit der Hand – Cebio Soukou übernahm die Verantwortung und beförderte das Leder festentschlossen in die Maschen. Der zu diesem Zeitpunkt nicht unverdiente Anschluss war hergestellt!

Doch die Freude über die mögliche Aufholjagd hatte gerade einmal vier Minuten Bestand, dann konnte der Gast den altbekannten Abstand wiederherstellen. Erneut war es Dadashov, der den Ball nach einem langen Einwurf im Strafraum erlief und auch mit seinem dritten Abschluss eiskalt blieb. 3:1 für gnadenlos effiziente Preußen.

Trotz allem bäumte sich unser Team nochmal auf und versuchte den erneuten Anschlusstreffer irgendwie zu erzwingen. Leider waren es wie so oft am heutigen Abend Kleinigkeiten, die dem FCH in entscheidenden Situationen im Weg standen. Fünf Minuten vor Abpfiff hatte Biankadi das 2:3 auf dem Fuß – konnte den Ball aber nicht gut genug platzieren. Wenig später dann der symbolische Schlag in die Magenkuhle: Der eingewechselte Cueto enteilte Rieble, konnte sich die Ecke ausgucken und schob überlegt zum 1:4 im linken unteren Eck ein.

Kurz darauf hatte Schiri Haslberger ein Einsehen und beendete die Partie. Leere Gesichter im Ostseestadion, Frust und Entsetzen bei den Spielern. Nach den vielversprechenden vergangenen Auftritten muss unsere Kogge einen herben Dämpfer hinnehmen und wird bis zum Spiel in Halle einiges aufzuarbeiten haben.

F.C. Hansa Rostock – SC Preußen Münster 1:4 (0:2)

Tore: 0:1 Dadashov (2.), 0:2 Dadashov (6.), 1:2 Soukou (61.), 1:3 Dadashov (65.), 1:4 Cueto (90.)

F.C. Hansa Rostock: Gelios – Wannenwetsch (74. Ofosu-Ayeh), Riedel, Bülow, Rieble – Biankadi, Pepic (34. Hildebrandt), Scherff – Soukou, Königs, Breier (67. Williams)

SC Preußen Münster: Schulze Niehues – Schweers, Kittner, Borgmann – Menig, Rodrigues Pires, Kobylanski (90. Müller), Klingenburg, Heidemann – Dadashov (86. Hoffmann), Rühle (66. Cueto)

Preußen Münster nach starkem Saisonstart zunächst ausgebremst

Die dritte Liga will einfach nicht zur Ruhe kommen. Nach neun Spieltagen wartet auf unsere Kogge bereits die zweite Englische Woche und lässt der Mannschaft nach den kräftezehrenden Spielen gegen 1860 München und Großaspach keine Zeit zum Verschnaufen. Im Gegenteil: Am Dienstagabend empfängt der FCH nun den SC Preußen Münster zum Flutlichtspiel im heimischen Ostseestadion.

Hinter den Adlerträgern liegt eine aufregende vergangene Spielzeit, in der die Mannschaft aus Nordrhein-Westfahlen einige Höhen und Tiefen miterlebte. Nach gutem Saisonstart mit sieben Punkten aus drei Spielen konnten die Preußen lediglich zwei der 16 Partien bis zur Winterpause gewinnen und fanden sich zum Jahreswechsel einen Punkt vor dem ersten Abstiegsplatz stehend wieder. In der zweiten Saisonhälfte drehte der Sportclub dann allerdings auf, kletterte bis auf Rang fünf der Rückrundentabelle und landete schließlich im gesicherten Mittelfeld. Großen Anteil daran hatte neben Erfolgstrainer Marco Antwerpen auch das starke Offensivduo bestehend aus Antonio Grimaldi (15 Tore, sieben Vorlagen) und Michele Rizzi (5/3). Letzterer sorgte mit seinem Viererpack innerhalb von 45 Minuten gegen Werder Bremen II für einen neuen Drittliga-Rekord. Problematisch für die Münsteraner: Beide Akteure folgten in dieser Sommerpause verlockenden Angeboten und kicken nun beim Ligakonkurrenten aus München beziehungsweise bei der Zweitvertretung des VfL Wolfsburg.

Der bisherige Verlauf der neuen Saison dürfte sich für die Preußen wie ein Déjà-vu anfühlen. Nach einem Auftakt-Unentschieden gegen Großaspach konnten die Adlerträger mit drei Siegen aus vier Partien kurzzeitig sogar die Tabellenführung übernehmen – zuletzt setzte es dann allerdings drei Niederlagen in Serie, ehe sich die Schwarz-Weiß-Grünen am vergangenen Spieltag durch einen 3:0-Heimsieg gegen Energie Cottbus einiges an Frust von der Seele schossen. Überragender Mann beim deutlichen Erfolg war Martin Kobylanski, der zwei Tore schoss und das dritte auch noch vorbereitete. Schon in der vergangenen Saison gehörte der 24-Jährige zu den auffälligsten Akteuren und muss von der Hintermannschaft unserer Kogge im Auge behalten werden. Mit Rufat Dadashov, Niklas Heidemann, Kevin Rodrigues Pires und Eigengewächs Jannik Borgmann etablierten sich in der frühen Phase dieser Spielzeit bereits vier Neuzugänge in der Startformation von Trainer Antwerpen, das sich nach dem Sieg mit zwölf Punkten auf Rang sieben befindet.

Im Flutlichtspiel stehen sich unsere Kogge und der SC Preußen Münster bereits zum 13. Mal gegenüber. Alle Duelle fanden seit der Saison 2012/13 in der dritten Liga statt – oftmals mit dem besseren Ende für den Sportclub. Bei drei Siegen und drei Remis ging der F.C. Hansa sechsmal leer aus. Im vergangenen Jahr gab es im Ostseestadion ein 1:1-Unentschieden, nachdem Soufian Benyamina die frühe Führung der Gäste mit einem strammen Rechtsschuss ausgleichen konnte. Auswärts unterlag der FCH dem Gründungsmitglied der Bundesliga mit 2:0. Zur Halbzeit der Englischen Woche will unsere Mannschaft mit einem Sieg nun alle Statistiken vergessen machen!

  • PK nach dem 9. Spieltag
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