Krügel spielte von 1926 bis 1948 für die SG Planitz und wurde mit diesem Team 1948 Ostzonenmeister, ehe er bis 1951 zu Vorwärts Crimmitschau wechselte und danach Landestrainer in Sachsen wurde. Für Empor „übte“ Krügel erst bei der KVP Vorwärts Leipzig ((1951 bis 1953), dann zwei Jahre bei Einheit Ost/SC Rotation Leipzig.
In jenen Rostocker Zeiten gab Krügel übrigens auch das Rauchen und Trinken auf. Ein kräftiger Disput nach einem schlechten Spiel seiner Truppe hatte dazu geführt. Krügel wollte als Pädagoge Vorbild sein. „Trainer, sie trinken doch auch“, fauchten ihn die Kicker an. Er antworte, „Ab jetzt nicht mehr. Und: Ich sitze auf der Bank, ihr müsst im Spiel 15 Kilometer laufen…“ Für den DFV der DDR war Heinz Krügel auch schnell ein idealer Nationaltrainer. Er ging nach langen Überlegungen von 1959 bis 1961 nach Berlin und empfahl seinen Mannschaftskameraden Walter Fritzsch an der Küste als Nachfolger! Beide hatten zusammen schon in der Jugend in Planitz gekickt.
Für Heinz Krügel aber ging der Siegeszug nach einer Stippvisite in Halle (1961 bis 1966) erst richtig los. Mit dem 1. FC Magdeburg wurde er 1974 praktisch mit einer Bezirksauswahl als einziger DDR-Klub Europapokalsieger, schlug in Rotterdam den AC Mailand im Cup der Cupsieger 2:0. Insgesamt wurde er außerdem dreimal Meister und zweimal Pokalsieger. Seine Bilanz als Trainer: 8 Länderspiele, 457 Oberliga-Spiele, 86 Liga-Begegnungen, 75 Pokalspiele, 24 EC-Treffen, 320 Siege, 144 Remis und 186 Niederlagen.